Ökumene

Katholiken wünschen sich mehr Gottesdienste mit evangelischer Kirche

Hannover - Die katholische Kirche in Niedersachsen wünscht sich am Reformationstag mehr gemeinsame Gottesdienste mit evangelischen Gemeinden.

Ralf Meister (von links), Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Heiner Wilmer, Bischof von Hildesheim, Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratspräsident, und Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sowie Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, feierten im Mai einen Ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/dpa (Archiv)

Hannover - Die katholische Kirche in Niedersachsen wünscht sich am Reformationstag mehr gemeinsame Gottesdienste mit evangelischen Gemeinden. „Wir hätten uns auch die Einführung eines anderen gesetzlichen Feiertages in Niedersachsen vorstellen können - einen, der die unterschiedlichen Religionen in unserem Land verbindet“, kritisierte der Leiter des Katholisches Büros Niedersachsen, Prälat Felix Bernard.

In Niedersachsen und Bremen ist der 31. Oktober zum dritten Mal ein gesetzlicher Feiertag. 2017 war in Erinnerung an die Reformation der Kirche durch Martin Luther einmalig bundesweit frei. Niedersachsen und Bremen, aber auch Hamburg und Schleswig-Holstein führten den Tag danach dauerhaft als Feiertag ein. In Ostdeutschland ist der Reformationstag bereits seit der deutschen Wiedervereinigung ein gesetzlicher Feiertag.

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