Corona-Pandemie

163 neue Corona-Fälle im Kreis Hildesheim – Anzahl der Infizierten steigt weiter

Kreis Hildesheim - Die Anzahl der Corona-Infizierten steigt im Kreis Hildesheim weiter. Das RKI meldet zwar eine gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz, doch der Wert beruht auf einem Übertragungsproblem.

Die Anzahl der Corona-Fälle in und um Hildesheim hat in allen Altersgruppen zugenommen. Foto: Christian Gossmann

Kreis Hildesheim - 163 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet der Landkreis Hildesheim am Freitag. Das sind 25 mehr als am Vortag und 74 mehr als vor einer Woche. Das Robert-Koch-Institut gibt für den Kreis Hildesheim eine Sieben-Tage-Inzidenz von 244 an – allerdings wurden bei diesem Wert die Zahlen von Donnerstag nicht einberechnet, da diese aufgrund eines Softwareproblems nicht übertragen wurden. Somit ist sie nicht korrekt. Am Donnerstag lag sie im Kreis Hildesheim bei 275,2, vor einer Woche bei 160,1.



1228 Menschen in Stadt und Kreis gelten aktuell als infiziert, 109 mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es noch 710. Acht von ihnen sind aus dem Ausland eingereist, vier Mal so viele wie am vergangenen Freitag. Stationär werden 29 der Corona-Infizierten behandelt, acht mehr als vor einer Woche. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.

Drei Covid-Intensiv-Patienten

Drei Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung liegen nach Angaben des DIVI-Intensivregisters auf einer Intensivstation in einem der Krankenhäuser im Kreis Hildesheim, zwei davon werden invasiv beatmet. Vergangenen Freitag waren fünf Patientinnen und Patienten auf hiesigen Intensivstationen mit Corona infiziert, damals wurde eine Person invasiv beatmet. Diese Statistik berücksichtigt aber ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.

20- bis 29-Jährige weiterhin am stärksten betroffen

Die mit Abstand meisten Infizierten sind zwischen 20 und 29 Jahre alt, nämlich 288 Personen. Darauf folgen die Zehn- bis 19-Jährigen mit 192 Personen und die 30- bis 39-Jährigen mit 190 Personen.



In der Stadt Hildesheim sind 670 Menschen positiv getestet, so viele wie in keiner anderen Gemeinde oder Stadt im Kreis. Ihre Anzahl hat sich im Vergleich zum Freitag in der vergangenen Woche fast verdoppelt: Da waren es 352. So verteilen sich die Infizierten auf die Postleitzahlengebiete: 141 leben in 31134 (+13 im Vergleich zum Vortag), 142 in 31135 (+23), 133 in 31137 (+24), 113 in 31139 (+11) und 141 in 31141 (+19).

Die Lage im Landkreis

In den Gemeinden und Städten im Landkreis steigen die Zahlen vielerorts: 43 Infizierte leben in in Alfeld (+12), 57 in Bad Salzdetfurth (+4), 17 in Elze (+3), 54 in Harsum (+5), 14 in Holle (-1), 14 in Lamspringe (+1), 43 in der Samtgemeinde Leinebergland (+7), 36 in Nordstemmen (+3). Die Zahlen sinken in Bockenem (40 Infizierte, -1 im Vergleich zum Vortag), Diekholzen (19, -1), Giesen (49, -1) und in Schellerten (19, -2). In Algermissen (12), Freden (14), Sarstedt (101), Sibbesse (14) und Söhlde (12) bleiben die Zahlen unverändert.

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