Covid-19

Kreis Hildesheim: Drei weitere Personen sterben an Corona

Hildesheim - Im Kreis Hildesheim sind drei weitere Personen am Coronavirus gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen liegt erneut über 50.

Der Landkreis Hildesheim hat am Freitag erneut die aktuellen Coronazahlen für die Region gemeldet. Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - In der Region gibt es drei weitere Corona-Todesfälle, das hat der Landkreis Hildesheim am Freitag mitgeteilt. Zwischen Donnerstag und Freitag sind laut Landkreis eine über 70-jährige, eine über 80-jährige und eine über 90-jährige Person an Corona verstorben. Eine der Personen verstarb in der Sarstedter Seniorenresidenz Sonnenkamp. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 22. Eine weitere Person ist laut Landkreis zudem mit dem Coronavirus verstorben – da sie mit und nicht am Coronavirus gestorben ist, zählt sie allerdings nicht mit in die Statistik der 22 Todesfälle.



53 Personen haben sich seit Donnerstag neu mit dem Coronavirus infiziert. Da aber auch 54 weitere Personen als genesen gelten, liegt die Zahl der derzeit infektiösen Patienten am Freitag bei 550. Sie ist damit im Vergleich zu Donnerstag (555) leicht gesunken. Elf der infektiösen Patienten sind Reiserückkehrer, 26 Infektiöse (und damit einer weniger als am Vortag) müssen stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

Blick in die Gemeinden

Die meisten Fälle (101) gibt es in der Gruppe der Personen, die älter als 80 Jahre sind, die wenigsten (11) in der Gruppe der 0-4-Jährigen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag erstmals seit elf Tagen wieder unter die 100er-Marke gesunken und liegt nun bei 99,7.

In allen Städten und Gemeinden des Landkreises gibt es derzeit bestätigte Corona-Fälle: In Alfeld (9), Algermissen (10), Bad Salzdetfurth (15), Bockenem (25), Diekholzen (5), Elze (6), Freden (2), Giesen (12), Harsum (36), Holle (15), Lamspringe (3), SG Leinebergland (5), Nordstemmen (14), Sarstedt (172), Schellerten (4), Sibbesse (2) und Söhlde (5).

In Hildesheim verteilen sich die Fälle auf die Postleitzahlen-Gebiete 31134 (31), 31135 (34), 31137 (76), 31139 (39) und 31141 (30).

Die Zahl der Personen in häuslicher Quarantäne ist weiter angestiegen: Von 2158 am Donnerstag auf 2266 am Freitag. 59 Personen, die nun in Quarantäne sind, waren zuvor aus Risikogebieten eingereist.

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