Corona-Pandemie

Kreis Hildesheim sperrt bei Bikern beliebte Parkplätze

Kreis Hildesheim - Für mehrere bei Motorradfahrern beliebte Plätze im Kreis Hildesheim gilt von Karfreitag an ein Betretungsverbot. Der Landkreis will so Menschenansammlungen vermeiden.

Die bei Motorradfahrern beliebten Parkplätze am Roten Berg werden gesperrt. Foto: Clemens Heidrich/HAZ-Archiv

Kreis Hildesheim - Der Landkreis sperrt für die Ostertage mehrere öffentliche Plätze. Grund ist eine Weisung des Sozialministeriums, das angesichts der Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie einen Tagestourismus verhindern will.

Folgende öffentliche Plätze im Landkreis sind von dem Betretungsverbot betroffen: In der Gemeinde Diekholzen der kleine Parkplatz an der L 485/Alfelder Straße, der große Parkplatz „Sundern / Zufahrt Sportgelände“ und der Einfahrtkegel zum Waldweg an der L 485. Ebenfalls nicht betreten werden darf der Parkplatz oberhalb von Wrisbergholzen in der Gemeinde Sibbesse. Die Parkplätze am Roten Berg sind vor allem als Treffpunkte von Motorradfahrern beliebt.

Verbot gilt bis Ostermontag

Das Verbot wurde am Mittwoch im Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht. Es gilt von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag. Die Landesregierung begründet das Verbot damit, dass die Osterfeiertage eine der Hauptreisezeiten im Jahr darstellen. Die Verantwortlichen rechnen daher mit vermehrtem Tagestourismus. Ausflüge zu „besonderen Hotspots“ sollen daher verhindert werden, um das Kontaktverbot umzusetzen.

Das Gesundheitsamt hatte die Städte und Gemeinden im Landkreis aufgefordert mitzuteilen, für welche „ortsüblichen touristischen Anlaufstellen“ in ihrem Gebiet Betretungsverbote erlassen werden sollen. Lediglich die Gemeinden Sibbesse und Diekholzen meldeten sich daraufhin und schlugen die nun in der Verfügung des Landkreises genannten Plätze vor.

Parkplatz am Weinberg
auch gesperrt

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Landkreis den Parkplatz am Weinberg bei Nette gesperrt, der ebenfalls als Biker-Treffpunkt gilt. Das dortige Verbot gilt zunächst bis zum 19. April.

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