Gefährliche Körperverletzung

Kreis Hildesheim: Streit ums Aufräumen endet mit Schnittwunde am Hals

Kreis Hildesheim - Die Polizei ermittelt nach einer Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Hildesheim wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bei einem Streit in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Hildesheim soll ein Mann seinen Mitbewohner schwer am Hals verletzt haben. Foto: Chris Gossmann (Symbolbild)

Kreis Hildesheim - Ein Mann soll in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Hildesheim seinen Mitbewohner attackiert und am Hals verletzt haben.

Die beiden Männer hatten nach gegenwärtigem Ermittlungsstand von Polizei und Staatsanwaltschaft schon vorher länger anhaltende Streitigkeiten. Dabei ging es laut Christina Wotschke, der Sprecherin der Staatsanwaltschaft, ums Aufräumen in der gemeinsamen Wohnung. Um welche Unterkunft im Landkreis es sich handelt, dazu macht Wotschke auf Nachfrage keine Angaben.

Verletzter ruft selbst die Polizei

Nach bisherigen Erkenntnissen trug sich die Auseinandersetzung folgendermaßen zu: Am Sonntagmorgen gegen 9.40 Uhr eskalierte die Situation, als sich die beiden in der Gemeinschaftsküche der Unterkunft begegneten. Der 45-jährige Beschuldigte wollte seinen Mitbewohner zur Rede stellen. Dabei wurde er handgreiflich und fügte ihm mithilfe eines Gegenstands eine tiefe Schnittwunde am Hals zu. Laut Wotschke habe es sich bei dem Gegenstand, mit dem der Täter sein Opfer angriff, nicht um ein Messer gehandelt - genauere Angaben zur Tatwaffe machte sie allerdings nicht.

Der 22-jährige Verletzte ging daraufhin am Angreifer vorbei aus dem Raum und verließ das Haus. Er alarmierte selbst die Polizei. Seine Wunde musste er im Krankenhaus versorgen lassen, das er anschließend wieder verlassen durfte.

Tatverdächtiger in Polizei-Gewahrsam

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurze Zeit nach dem Streit in der Unterkunft fest. Er wartet nun darauf, dem Haftrichter vorgeführt zu werden.

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