Besuchsverbot

Kreis Hildesheim verschärft wegen Corona die Sicherheitsauflagen

Kreis Hildesheim - Wer aus einem Corona-Risikogebiet zurückgekehrt ist, darf keine Schulen, Kindergärten und andere Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, teilt der Landkreis Hildesheim mit.

Der Landkreis verschärft die Sicherheitsauflagen. Foto: DPA

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim hat am Dienstagabend auf Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ab sofort ein Betretungs- und Besuchsverbot für Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kitas, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Berufs- und Hochschulen ausgesprochen.

Zurück aus dem Risikogebiet

Das gilt für all diejenigen Personen, die in den vergangenen 14 Tagen aus einem vom Robert-Koch-Institut erklärten Risikogebiet oder besonders betroffenen Gebiet zurückgekehrt sind. Als Aufenthalt gilt dabei aber nicht ein nur kurzzeitiger Kontakt zum Beispiel im Rahmen eines Tankvorgangs, einer üblichen Kaffeepause oder eines Toilettengangs.

Die Anordnung gilt ab sofort. Wer sie nicht befolgt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Weitere Informationen sowie die ganze Verfügung des Landkreises finden sich auch auf der Website des Landkreises.

Telefonische Absprache

Das Gesundheitsamt weist auch nochmals darauf hin, dass Personen mit einem begründeten Verdacht auf eine Coronanfektion nicht ohne vorherige telefonische Absprache die Arztpraxen oder die Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen sollen. Außerhalb der Praxiszeiten sollten sich die Betroffenen an den KV-Notdienst unter der Telefonnummer: 116 117 (ohne Vorwahl) wenden.

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