Zahl der Opfer steigt weiter

Mehr Corona-Patienten denn je in Hildesheims Krankenhäusern

Kreis Hildesheim - Am Mittwoch meldete der Landkreis 53 Neuinfektionen. Die Zahl der Infizierten in den Krankenhäusern erreichte einen Höchststand. Zudem gab es einen weiteren Todesfall.

Der Landkreis Hildesheim meldete am Mittwoch 53 Neuinfektionen. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Nachdem es am Montag (sieben) und Dienstag (zwölf) recht wenige bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Hildesheim gab, ist die Zahl am Mittwoch wieder deutlich nach oben gegangen. Das Gesundheitsamt meldete 53 neue Fälle, auch die vom Landesgesundheitsamt errechnete Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder merklich an. Ein 77-jähriger Mann starb an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung.

Wie die Statistik zeigt, verteilen sich die neuen Fälle wieder auf zahlreiche Städte und Gemeinden, ein einzelner Grund für die hohen Zahlen lässt sich nicht identifizieren. Die Gesamtzahl der akut Infizierten stieg von 312 auf 334, da weniger Infizierte als genesen aus der Quarantäne entlassen wurden, als sich neu angesteckt haben. Gleichzeitig sank die Zahl der Landkreis-Einwohner in Quarantäne auf den niedrigsten Stand seit drei Wochen.

Viele in Klinik, wenige beatmet

Auffällig ist hingegen, dass es offenbar vermehrt schwere Verläufe gibt, aber aktuell weniger schwerste. Nach der Landkreis-Statistik werden derzeit 48 Corona-Infizierte in den Krankenhäusern in Stadt und Landkreis behandelt. Das ist der bei weitem höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Acht Betroffene liegen auf Intensivstationen, vier von diesen werden beatmet – das sind hingegen merklich geringere Werte als etwa Mitte November.

In folgenden Kommunen ist die Zahl der akut Infizierten gestiegen: Alfeld (von elf auf 13), Bockenem (15 auf 16), Giesen (sechs auf zwölf), Harsum (acht auf 13), Lamspringe (17 auf 25), Sarstedt (19 auf 22), Schellerten (vier auf fünf) und Söhlde (15 auf 18).

Rückgang in Hildesheim

In der Kreisstadt Hildesheim ging die Zahl der Betroffenen von 146 auf 145 zurück. Die Entwicklung in den einzelnen Postleitzahlenbereichen: 31134 (21 auf 23), 31135 (27 auf 23), 31137 (63 auf 64), 31139 (21 auf 22), 31141 (14 auf 13).

Zurückgegangen sind die Zahlen auch in Bad Salzdetfurth (25 auf 24), Diekholzen (sieben auf sechs), Elze (acht auf sieben), Freden (zwei auf einen), Leinebergland (acht auf sieben) und Sibbesse (fünf auf vier). Unveränderte Zahlen meldet der Landkreis für Algermissen und Nordstemmen (je vier), Holle (acht).

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