Corona-Pandemie

Nach Kritik an Corona-Beschlüssen: Merkel berät kurzfristig erneut mit Ministerpräsidenten

Berlin - Stundenlang dauerten die Verhandlungen, die Umsetzung zentraler Corona-Beschlüsse ist aber noch offen. Kanzlerin Merkel bestellt die Ministerpräsidenten erneut zum Gespräch.

Erst am Montag hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder über die weiteren Corona-Maßnahmen gesprochen – am Mittwoch gibt es eine erneute Schalte. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin - Nach der massiven Kritik an den Oster-Beschlüssen der Bund-Länder-Runde Anfang der Woche will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kurzfristig erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten. Um 11 Uhr werde es eine Schalte der Kanzlerin mit den Regierungschefs geben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin. Dabei werde es um den Umgang mit der anhaltenden Kritik gehen. Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war.



Die im Bundestag für 13 Uhr geplante Regierungsbefragung mit der Kanzlerin sollte demnach wie vorgesehen stattfinden. Aus Länderkreisen hieß es, möglicherweise werde es bei den neuerlichen Beratungen um die vom Bundesinnenministerium geplante Mustervorlage zur Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenrunde mit der Kanzlerin vom frühen Dienstagmorgen gehen.

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