Haftbefehl erlassen

Nach Zigarettenklau in Hildesheim: Rabiate Täter müssen in U-Haft

Hildesheim - Sie wollten in einem Hildesheimer Supermarkt Tabakwaren im großen Stil stehlen. Nun liegt die Entscheidung der Staatsanwaltschaft vor: Warum die Tatverdächtigen in Haft müssen.

Am Eingang von Kaufland am Römerring in Hildesheim können zwei Mitarbeiter sowie die Polizeibeamten die fünf Männer überwältigen. Foto: Gerhard Peisker

Hildesheim - Wegen schweren räuberischen Bandendiebstahls müssen fünf Männer in Untersuchungshaft. Das haben die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizei am Donnerstag in einer gemeinsamen Presseerklärung bestätigt.

Fluchtgefahr besteht

„Die Männer im Alter von 28 bis 44 Jahren haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland“, erläutert Kristin Möller, Sprecherin der Polizei Hildesheim. Ein Haftrichter ordnete am Mittwochnachmittag daher die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr an. Die Ermittler hatten ihre Ergebnisse zusammengetragen und der Anklagebehörde vorgelegt. Darauf wurden die Haftbefehle ausgesprochen. Alle fünf Tatverdächtige sitzen bereits im Gefängnis.

Zigaretten im Wert von mehr als 1000 Euro

Wie berichtet, hatten die fünf Männer am Dienstag gegen 18.15 Uhr versucht, Zigarettenpackungen im Wert von mehr als 1000 Euro beim Supermarkt Kaufland am Römerring zu stehlen. Als sie die Ware im Kassenbereich in einen Rucksack verstauen, wurden sie dabei von einem Kaufhausdetektiv entdeckt. Zusammen mit einem Mitarbeiter versuchte der 42-Jährige die Männer vor dem Ausgang zu stellen. Dabei zeigten sie heftige Gegenwehr. Erst mit Hilfe der herbeigeeilten Polizeibeamten konnten alle fünf Tatverdächtigen überwältigt und festgenommen werden.

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