Corona-Pandemie

Neue Hotspot-Strategie: Bei hohem Inzidenzwert gehen alle älteren Schüler ins Wechselmodell

Hannover - Auch in Niedersachsen gelten in Corona-Hotspots künftig neue Regeln für Schulen: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis über 200, werden dort künftig alle Klassen ab Jahrgang 7 geteilt.

Schüler ab Klasse 7 sind von der neuen „Hotspot-Strategie“ betroffen. Foto: Werner Kaiser

Hannover - Kultusminister Grant-Hendrik Tonne sieht Niedersachsen gut auf die am Mittwoch zwischen Bund und Ländern beschlossene „Hotspot-Strategie“ für Schulen vorbereitet. Diese sieht vor, dass künftig in Gebieten mit einem deutlich erhöhten Infektionsgeschehen alle weiterführenden Schulen ihre Klassen ab Jahrgang 7 teilen und die Schüler abwechselnd vor Ort oder im Distanzlernen unterrichten.

Das sogenannte Szenario B für alle älteren Schüler soll immer dann greifen, wenn sich in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 200 Menschen pro 100.000 Einwohner nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Es ist also dann nicht mehr abhängig von einem Infektionsfall und einer Quarantänemaßnahme an den einzelnen Schulen.


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Maskenpflicht für Grundschüler

Gleichzeitig soll in Corona-Hotspots eine Maskenpflicht für alle Schüler gelten – also auch für Grundschüler – und in Horten.

Tonne sagt: „Ich begrüße sehr, dass Schulen und Kitas weiterhin offen bleiben.“ Er räumt ein, dass die neue „Hotspot-Strategie“ zwar künftig die Zahl der Schulen erhöht, die ins „Szenario B“ wechseln müssen. „Aber dennoch stabilisiert die Maßnahme den Präsenzunterricht an den Schulen in der Fläche.“ In Niedersachsen sei der Anteil der Schulen, die bisher nicht im Wechselmodell unterrichten mussten, sehr hoch.

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