Aktuelle Zahlen

Kreis Hildesheim: 59-Jähriger stirbt an Corona

Kreis Hildesheim - Das Hildesheimer Gesundheitsamt meldet für Mittwoch acht neue Corona-Fälle. Allerdings war nach einem Fehler am Vortag neu ausgezählt worden. Und damit rückt die Zahl in ein ganz anderes Licht.

Nur acht Mal waren Corona-Tests positiv. Doch bei den aktuellen Zahlen, die der Landkreis Hildesheim am Mittwoch gemeldet hat, muss auch der Vortag mit betrachtet werden. Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Kreis Hildesheim - Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet am Mittwoch in Stadt und Kreis Hildesheim nur acht neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Ein Wert, der so niedrig wie lange nicht mehr ist. Doch ein wirklicher Grund zur Freude ist das leider noch nicht, denn am Vortag war nach einem Fehler neu gezählt worden, so dass für die Bewertung der Lage auch der Wert vom Dienstag mit berücksichtigt werden muss. Und der lag bei 46.

Aus den Zahlen der vergangenen sieben Tage errechnet das Landesgesundheitsamt, dessen Daten wegen des unterschiedlichen Erhebungszeitpunkts von den Daten des Landkreises Hildesheim abweichen können, eine Inzidenz, also einen Infektionswert bezogen auf 100000 Einwohner, von 72,9. Das sind 3,7 Punkte mehr als am Vortag, wo der Kennwert noch bei 69,2 lag. Bundesweit kletterte die Inzidenz von 140,9 auf 153,2 – und näherte sich damit dem Jahreshöchstwert von 167 am 8. Januar. Den höchsten Inzidenzwert überhaupt für Deutschland gab es am 22. Dezember mit 198.

Mann stirbt mit 59 Jahren

Aktuell gelten 323 Menschen als infektiös, seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr haben sich in Stadt und Kreis 7426 Betroffene angesteckt. Zudem hat erneut ein Patient die schwere Erkrankung nicht überlebt: Ein Mann im Alter von 59 Jahren ist daran gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten, die wegen Corona ihr Leben verloren haben, auf 171. Das Land meldet allerdings generell eine höhere Zahl, weil dort auch jene berücksichtigt werden, die mit Corona gestorben sind. Aktuell sind dort 267 Verstorbene registriert.



Die meisten Infizierten gibt es in den mittleren Jahrgängen: In der Altersgruppe 40 bis 49 Jahre sind es 63 Fälle, gefolgt von 50 bis 59 Jahre mit 56 und 30 bis 39 Jahre mit 35 Fällen. Bei den Älteren hingegen gibt es dank der hohen Impfrate einen deutlichen Rückgang: Unter den über 80-Jährigen sind 11 Fälle bekannt, unter den 70- bis 79-Jährigen 19.

Spitzenreiter Hildesheim

Die meisten Fälle gibt es schon aufgrund der Größe der Stadt in Hildesheim: Hier sind 118 Bürger infiziert; die meisten in den Postleitzahlenräumen 31134 (29), 31141 (26) und 31137 (27), gefolgt von 31139 (20) und 31135 (16). Im Landkreis liegt Alfeld derzeit vorn mit 43 Fälle (minus 1).



Die Lage in den anderen Gemeinden im Kreis: Algermissen 2 (minus 3), Bad Salzdetfurth 10 (plus 1), Bockenem 20 (minus 3), Diekholzen unverändert 2, Elze unverändert 20, Freden unverändert 3, Giesen unverändert 5, Harsum unverändert 9, Holle 5 (minus 1), Lamspringe unverändert 2, Samtgemeinde Leinebergland unverändert 15, Nordstemmen unverändert 12, Sarstedt 17 (minus 3), Schellerten unverändert 12, Sibbesse 3 (minus 1), Söhlde 25 (minus 2).

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