Olympische Spiele in Tokio

Olympia: Emma Hinze aus Hildesheim steht im Halbfinale

Tokio/Hildesheim - Die 23-jährige Bahnrad-Weltmeisterin kämpft am Sonntag bei den Olympischen Spielen von Tokio um eine zweite Medaille.

Fährt am Sonntag bei Olympia im Izu-Velodrome im Sprint der Frauen um eine Medaille: Emma Hinze, die hier im Viertelfinale die Niederländerin Shanne Madelein Maria Braspennincx hinter sich lässt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Tokio/Hildesheim - Die dreifache Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze aus Hildesheim darf weiter von einer zweiten Medaille bei den Olympischen Spielen von Tokio träumen. Im Sprint der Frauen hat die 23-Jährige das Halbfinale am Sonntagfrüh erreicht. Im Viertelfinale setzt sie sich am Samstag im Izu-Velodrome in zwei Läufen gegen die 30-jährige niederländische Keirin-Olympiasiegerin Shanne Madelein Maria Braspennincx durch.

„Ich kämpfe einfach. Ich denke noch nicht an eine Medaille. Ich wollte erst einmal durchkommen. Das habe ich geschafft“, sagte Emma Hinze und sprach von einer wechselhaften Woche: „Im Teamsprint ging es gut los, im Keirin nicht so, jetzt geht es wieder. Ich wusste im Keirin nicht, was los ist.“



Dagegen unterlag ihre deutsche Teamkollegin Lea Sophie Friedrich (Dassow), die in der Qualifikation Schnellste war und olympischen Rekord fuhr, der Ukrainerin Olena Starikowa in drei Läufen.

Entscheidung am Sonntag

Die Entscheidung im Sprint der Frauen fällt am Sonntag gegen 3 Uhr. Die Hildesheimerin trifft dabei zunächst im Halbfinale auf die Kanadierin Kelsey Mitchell. Schafft sie es ins Finale?

Hinze und Friedrich hatten zum Auftakt Silber im Teamsprint gewonnen, dann aber jeweils im Keirin enttäuscht. Die Königsdisziplin Sprint ist die letzte Medaillenchance. In Rio 2016 hatte Kristina Vogel Gold im Sprint geholt.

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