Olympische Spiele in Tokio

Olympionikin Emma Hinze aus Hildesheim landet im Keirin auf dem siebten Platz

Tokio/Hildesheim - Emma Hinze aus Hildesheim verpasste das Finale, gewann dann aber das Rennen um die Plätze sieben bis zwölf. Die Bahnradfahrerin aus Hildesheim hat Lospech bei den Olympischen Spielen von Tokio.

Hatte sich im Keirin mehr erhofft: Emma Hinze, die beim RSC Hildesheim ihre erste Rennen fuhr. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Tokio/Hildesheim - Emma Hinze aus Hildesheim hat bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben in Japan den siebten Platz im Keirin (Kampfsprint) erreicht. Sie verpasste zwar das Finale, gewann aber das Rennen um die Plätze sieben bis zwölf knapp vor Sarah Lee Wai-sze aus Hongkong und Kaarle McCulloch aus Australien.

Die 23-jährige Dreifach-Weltmeisterin hatte am Donnerstag auf der Holzbahn in Izu als Sechste und damit Letzte in ihrem Halbfinal-Lauf den Endkampf um die Medaillen verpasst. Teamkollegin Lea Sophie Friedrich (Dassow) war bereits im Viertelfinale ausgeschieden.

Start vom letzten Platz

Im Halbfinale hatte Emma Hinze noch größeres Lospech als im Viertelfinale, wo sie als Fünfte an den Start ging. Nun nahm sie auf dem letzten Platz das Rennen auf. Doch sie zeigte ihr großes Kämpferherz, sprintete zwischendurch bis an die Spitze – und wurde dann doch noch vom ganzen Feld kassiert.

Emma Hinze hatte bei der Heim-WM 2020 in Berlin in beeindruckender Manier den WM-Titel gewonnen. Im laufenden Olympia-Wettbewerb in Japan kam sie auf der Bahn des Izu-Velodroms aber nicht auf Touren.

Sturz der Rivalinnen

Die erste Runde am Mittwoch meisterte sie erst über den Hoffnungslauf. Im Viertelfinale reichte nach einem Sturz ihrer Rivalinnen Laurine van Riessen (Niederlande) und Katy Marchant (Großbritannien) Platz vier zum Weiterkommen.

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