Onlinewache

Polizei Hildesheim ruft auf: Bei Fragen zu Corona nicht den Notruf wählen

Kreis Hildesheim - Die Polizeidienststellen im Landkreis Hildesheim bleiben geöffnet – allerdings mit eingeschränkten Diensten, um persönlichen Kontakt in Zeiten von Corona zu vermeiden. Strafanzeige kann online gestellt werden.

Die Hildesheimer sollen nur in Notfällen den persönlichen Kontakt mit Polizisten suchen. Foto: Chris Gossmann/HAZ-Symbolbild

Kreis Hildesheim - Die Polizeidienststellen im Landkreis Hildesheim bleiben weiterhin rund um die Uhr geöffnet, teilt die Polizeidirektion Göttingen mit. Allerdings bittet der Präsident der Polizeidirektion Göttingen Uwe Lührig darum, nur in Notfällen den persönlichen Kontakt zu suchen. Grund dafür ist der Versuch, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Notrufe nimmt die Polizei wie gewohnt entgegen. „Wir kommen jedem zu Hilfe, der unserer Hilfe bedarf“, betont Lührig. Allerdings sind die Notrufnummern 110 und 112 nicht als Informationsstelle für Fragen zum Coronavirus zu missbrauchen. Über das Virus informieren die örtlichen Gesundheitsämter und das Robert-Koch-Institut.

Strafanzeigen online stellen

Andere Dienste schränkt die Polizei allerdings ein und weist auf die Möglichkeit hin, Strafanzeigen online zu erstatten. Angebote wie Beglaubigungen und Präventionsveranstaltungen werden vorerst eingestellt. Der landesweit abgesagte Zukunftstag findet auch bei der Polizei nicht statt.

Wer unsicher ist und polizeiliche Beratung benötigt, kann sich über die Amtsleitungen an die örtliche Polizei wenden. Die Nummer der Hildesheimer Polizei lautet 0 51 21/939 112. Sarstedt ist unter 0 50 66 /98 50 zu erreichen. Die Dienststelle in Bad Salzdetfurth hat die Nummer 0 50 63 90 10.

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