Europaweite Aktion

Polizei kontrolliert Autofahrer auf der A 7 im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Vom 12. bis zum 23. Oktober hat die Polizei Autofahrer an der Autobahn 7 kontrolliert – und einige Verstöße festgestellt. Die Kontrollen waren Teil einer europaweiten Aktion.

Die Autobahnpolizei nahm an einer europaweiten Aktion teil – und kontrollierte Autofahrer auf der A7. Foto: Chris Gossmann (Symbolbild)

Kreis Hildesheim - Vom 12. bis zum 23. Oktober hat die Polizei Autofahrer auf der Autobahn 7 kontrolliert – und einige Verstöße festgestellt. Die Beamten überprüften laut Polizei insgesamt 252 Fahrzeuge. Gegen einen Fahrer leiteten sie ein Ermittlungsverfahren ein, weil er eventuell keine Aufenthaltserlaubnis hat und keine Arbeitserlaubnis besitzt.

An einem kontrollierten Fahrzeug befand sich eine gefälschte HU-Plakette. Ein Fahrzeugführer hatte außerdem Alkohol getrunken, bevor er sich ans Steuer setzte. Zwei Fahrer hatten laut Polizei keinen Führerschein dabei, bei acht Fahrern stellten die Beamten zudem Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht fest. Sechs Fahrzeugführer wurden erwischt, wie sie beim Fahren ein Mobiltelefon nutzten. Fünf Fahrzeuge waren falsch beladen und drei Mal stellten die Beamten Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz fest. Dazu kamen laut Polizei noch vierzehn weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Europaweite Aktion

Die Hildesheimer beteiligten sich mit den Kontrollen an der europaweiten Aktion „Joint Action Day Mobile“. Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex hat sie ins Leben gerufen, um gegen Kfz-Kriminalität, Menschenhandel und Schleusung vorzugehen und Dokumentenfälschungen aufzudecken.

„Auch wenn im Hinblick auf die im Fokus der Aktion stehenden Ziele keine entsprechenden Feststellungen getroffen werden konnten, belegen die festgestellten Verstöße die Wichtigkeit von Kontrollen entlang der A 7“, sagt Einsatzleiterin, Polizeioberkommissarin Sarah Müller von der Hildesheimer Autobahnpolizei.

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