Hildesheimer Land

Polizei stoppt Jungen auf Hoverboard

Wendhausen - Sogenannte Hoverboards dürfen im öffentlichen Verkehr nicht genutzt werden. Das wusste ein Junge aus Wendhausen nicht – seine Eltern kannten die Rechtslage aber auch nicht.

Die Polizei hat in Wendhausen einen Jungen auf einem Hoverboard gestoppt. Foto: Chris Gossmann

Wendhausen - Die Polizei hat bei einer Kontrolle am Mittwoch in Wendhausen einen Elfjährigen gestoppt, der mit einem sogenannten E-Board oder Hoverboard auf einem Fußweg unterwegs war. Das Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth nimmt den Vorfall zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass ein solches Gefährt im öffentlichen Verkehr überhaupt nicht genutzt werden darf. Um ein Kraftfahrzeug benutzten zu können, müssen eine allgemeine Betriebserlaubnis, eine Zulassung, eine Haftpflichtversicherung und je nach Fahrzeug auch eine entsprechende Fahrerlaubnis vorliegen. Das alles gibt es für ein Hoverboard nicht. Der Junge wusste nicht, dass er damit nicht fahren durfte – und auch die Eltern hatten sich offensichtlich nicht über die gültige Rechtslage informiert und die Fahrt des Jungen geduldet. Die Polizei rät, sich beim Kauf eines Hoverboards über die Nutzungsmöglichkeiten zu informieren – sonst könne es schnell zu Verkehrsverstößen kommen.

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