Fußgänger auf Bundesstraße 6

Nach tödlichem Unfall: Polizei sucht dringend Zeugen

Hildesheim - Ein 32-jähriger Fußgänger aus Hildesheim ist am Sonnabend auf der B 6 von dem Fahrer eines VW-Busses erfasst worden. Wie konnte es zu dem Unfall kommen?

Die Polizei fragt: Wem ist der Fußgänger schon vorher auf der Umgehungsstraße aufgefallen? Foto: Geoffrey May

Hildesheim - Ein 32-jähriger Fußgänger ist am Sonnabend auf der Bundesstraße 6 von dem Fahrer eines VW-Busses erfasst worden und an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Wie konnte es zu dem Unfall kommen? Nach ersten Angaben geht die Polizei von einem Unfall aus –nicht von einem Suizid. Doch um genauer zu klären, wie es zu dem Unglücksfall kommen konnte, suchen die Beamten dringend Zeugen. „Wem ist der Fußgänger zuvor schon aufgefallen, wer kann sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben“, fragt Jan Makowski, Pressesprecher der Polizei Hildesheim.

Für Fußgänger nicht erlaubt

Wie berichtet, ist ein 32-jähriger Mann auf der Bundesstraße 6 zwischen der Steuerwalder Straße und dem Berliner Kreisel zu Fuß unterwegs gewesen. Diese sogenannte Umgehungsstraße ist lediglich für den Fahrzeugverkehr freigegeben –nicht für Fußgänger.

Nach bisherigen Ermittlungen tauchte der 32-Jährige – er stammte aus Polen und wohnte in Hildesheim – gegen 20 Uhr plötzlich auf dem rechten Fahrstreifen auf. Ein 46-jähriger Fahrer eines VW-Busses konnte nach Angaben der Polizei nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Fußgänger im Bereich der Fußgängerbrücke, die über die Straße in Richtung Nordstadt führt. Der 32-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Erlaubte Höchstgeschwindigkeit

Nach Auskunft der Polizei war der 46-Jährige mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern unterwegs.

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