Verbotene Organisation

Polizei verbietet PKK-Treffen in Hoheneggelsen

Söhlde - Die Gemeinde Söhlde und die Polizei Hildesheim haben ein für Samstag, 23. November, geplantes PKK-Treffen unterbunden und mit einem Polizei-Aufgebot vorsichtshalber gesichert

Die Polizei hat in Hoheneggelsen in der Gemeinde Söhlde ein Treffen der PKK untersagt. Foto: Chrs Gossmann

Söhlde - Aufregung in Hoheneggelsen: Am Samstag, 23. November, wollten sich Anhänger der in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK treffen. Davon bekamen Gemeinde und Polizisten im Vorfeld Wind und bliesen die Veranstaltung nach gründlicher Prüfung bereits am Donnerstag ab. Das wurde dem Veranstalter auch postwendend schriftlich mitgeteilt.

Eigentlich sollte im ehemaligen Küchenstudio an der B1 in Hoheneggelsen gefeiert werden. „Gratulation zum Jahresgründungstag zur Freiheitsbewegung Kurdistans“ stand auf der Einladung, die Feier sollte um 13 Uhr beginnen. „Es liegt nahe, dass dies etwas mit dem Gründungstag der in Deutschland verbotenen PKK am 27. November, zu tun hat“, erklärt Söhldes Bürgermeister Alexander Huszar. Aus diesem Grund erließ die Gemeinde eine Untersagungsverfügung.

Eine Person kommt trotzdem

Am Sonnabend war ein stattliches Polizeiaufgebot in Hoheneggelsen, um zu kontrollieren, ob die Verfügung eingehalten wurde. Sie wurde, wie Bürgermeister Huszar bestätigt. Lediglich ein Gast musste darauf hingewiesen werden, dass die Veranstaltung nicht stattfand.

Der Bürgermeister der Gemeinde, Alexander Huszar, bedankt sich in einer gemeinsamen Stellungnahme bei der Polizei für die gute Zusammenarbeit.

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