Wie man sich schützen kann

Präventionsrat der Stadt Hildesheim informiert über Corona-Kriminalität

Hildesheim - Erst am Montag sind zwei Seniorinnen beinahe vermeintlichen Ärzten in die Falle getappt, die 25000 Euro von ihnen für die Behandlung ihrer an Corona erkrankten Söhne forderten. Nun informiert der Präventionsrat der Stadt über Corona-Kriminalität.

Falsche Ärzte haben 25000 Euro von zwei Seniorinnen aus dem Kreis gefordert. Der Präventionsrat will nun informieren. Foto: Julian Stratenschulte

Hildesheim - Der kommunale Präventionsrat der Stadt Hildesheim bietet Informationsangebote zum Thema „Corona-Kriminalität“ an. Die reicht von häuslicher Gewalt über Trickbetrug an Haustür und Telefon bis hin zu falschen „Corona-Kontrolleuren“, die im öffentlichen Raum versuchen, Bußgelder in bar einzutreiben.

Bereits Fälle bekannt

Erst am Montag sind zwei Hildesheimer Seniorinnen am Telefon beinahe vermeintlichen Ärzten in die Falle getappt, die 25000 Euro von ihnen für die Behandlung ihrer an Corona erkrankten Söhne forderten. Um nicht Opfer solcher Straftaten zu werden, ist es hilfreich, sich präventiv darüber zu informieren.

Beratung am Telefon

Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen können der Präventionsrat und die örtliche Präventionsstelle der Polizei das übliche Gesprächs- und Beratungsangebot gegenwärtig nicht leisten, sind aber telefonisch unter Telefon 05121 939 108 (Präventionsteam der Polizei) und 05121 301 4449 (Präventionsrat der Stadt Hildesheim) erreichbar. Weitere Informationen zum Thema finden sich auch unter www.praeventionsrat-hildesheim.de. Dort sind auch Kontakte zur AG Opferschutz, die in Fällen von häuslicher Gewalt Hilfe bietet, aufgelistet. Weitere Informationen zu diesem Themenkomplex stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter www.stärker-als-gewalt.de zur Verfügung.

Flyer im Netz

Darüber hinaus hat Erhard Paasch gemeinsam mit Gabriele Freier (Leiterin des Präventionsteams der Polizei Hildesheim) und Pia Bunsmann (Prävention der Polizeidirektion Göttingen) einen Informations-Flyer, der insbesondere auf die Gruppe der „besonders Gefährdeten“ abzielt, herausgegeben und öffentlich ausgelegt. Der Flyer steht zudem auf der Seite des Präventionsrates zum Download zur Verfügung.

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