Klinikpersonal ruft Polizei zu Hilfe

Polizei muss renitenten Patienten in Hildesheimer Notaufnahme bändigen

Hildesheim - In einer Notaufnahme eines Hildesheimer Krankenhauses kam es in der Nacht zu Montag zu tumultartigen Szenen. Grund war ein Patient, der sich mit Händen und Füßen gegen eine Behandlung wehrte.

In einer Notaufnahme eines Hildesheimer Krankenhauses kam es am Montagmorgen gegen 1 Uhr zu tumultartigen Szenen. Grund war ein Patient, der sich mit Händen und Füßen gegen eine Behandlung wehrte. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - In einer Notaufnahme eines Hildesheimer Krankenhauses kam es am Montagmorgen gegen 1 Uhr zu tumultartigen Szenen. Grund war ein Patient, der sich mit Händen und Füßen gegen eine Behandlung wehrte. Die Polizei wurde hinzugerufen und musste den Mann, der sich nicht beruhigen lassen wollte, fixieren. Ein Beamter und eine Sanitäterin wurden verletzt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird die Hildesheimer Klinik, in der sich der Vorfall ereignete, nicht benannt, wie Polizeisprecher Jan Makowski auf Nachfrage mitteilte.

Mann schreit und fuchtelt mit den Armen

Den jetzt vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde die Polizei gegen 1 Uhr in die betreffende Notaufnahme gerufen, weil sich ein 30-jähriger Mann aus Hannover vom Krankenhaus-Personal nicht beruhigen ließ. Mehrere Streifenbesatzungen fuhren daraufhin zum Einsatzort. Alle Versuche, beruhigend auf den alkoholisierten Mann einzuwirken, schlugen fehl. Er schrie ohne Unterlass herum und fuchtelte dabei wild mit den Armen. Letztendlich wurde der 30-Jährige durch die Einsatzkräfte fixiert, wogegen er sich wiederum heftig wehrte.

Ein Beamter und eine Sanitäterin wurden dabei jeweils an der Hand verletzt. Der Polizeibeamte war danach nicht mehr dienstfähig. Eine weitere Beamtin wurde von ausgestoßenem Nasensekret des Mannes im Gesicht getroffen.

Beruhigungsmittel eingesetzt

Letztendlich wurde der Mann durch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels unter Kontrolle gebracht.

Die Polizei leitete unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Die Einlieferung in die Notaufnahme der Hildesheimer Klinik war nicht in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung erfolgt.

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