Sanierung von Sporthallen – auch in Alfeld und Hildesheim

Hildesheim/Alfeld - In Sporthallen und Schwimmbäder in Niedersachsen sollen in den nächsten Jahren bis zu 100 Millionen Euro fließen. Ein separater Fördertopf ist für Vereinssportstätten eingerichtet – von dem profitieren auch regionale Vereine.

Hildesheim/Alfeld - Die Landesregierung hat sich die Sportstättenförderung auf die Fahne geschrieben – mit bis zu 100 Millionen Euro sollen von 2019 bis 2022 27 kommunale Bauvorhaben unterstützt werden. In diesem Jahr stehen zunächst 8 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen separaten Fördertopf für Vereinssportstätten, der über den Landessportbund Niedersachsen verwaltet wird. Schon im März dieses Jahres wurden die ersten rund 5 Millionen Euro für 74 solcher Maßnahmen bewilligt. Im Landkreis Hildesheim profitieren der Hildesheimer Tennis-Verein (HTV) und der Post SV Alfeld von dem Programm, das hat das Ministerium gestern bekanntgegeben.

Der Hildesheimer Tennis-Verein hat sein Sportgelände am Ulmenweg. Neun Außenplätze und zwei Tennishallen mit je zwei Plätzen müssen unterhalten werden. Vor ein paar Jahren wurde eine der Hallen bereits saniert, was sich inzwischen durch deutliche Ersparnisse bei den Unterhaltungskosten bemerkbar macht. Im vergangenen Jahr nahm die angestrebte energetische Sanierung der zweiten Halle, sie befindet sich direkt im Clubhaus, Fahrt auf. Der Vorstand holte sich wie beim ersten Projekt das Energie-Beratungs-Zentrum (ebz) ins Boot.

Dämmung der Außenwände nötig

Bei den Vorplanungen stellte sich heraus, dass die Seitenwände neue Stegplatten für die Dämmung brauchten, der Kniestock neu isoliert und der Abzug für die Heizungsanlage verlegt werden müssten – insgesamt wurden die Kosten auf 90 000 Euro veranschlagt. Die Freude im Verein ist groß, dass es jetzt neben dem bereits zugesagten Zuschuss vom Landessportbund auch vom Land Niedersachsen die Finanzspritze in Höhe von 14 761 Euro geben wird. Vorsitzender Rolf Kluge: „Unser Aufgabenportfolio reicht von einer intensiv betriebenen Jugendarbeit bis zum breiten- und leistungsorientierten Seniorensport. Dafür benötigen wir eine entsprechend ausgestattete und voll funktionsfähige Anlage. Umso mehr freut es uns, dass unsere Arbeit durch die entsprechenden Institutionen anerkannt wird und wir durch einen derartigen Zuschuss berücksichtigt und unterstützt werden.“

Sporthalle in Alfeld ist marode

In Alfeld ist das Dach der Sporthalle des Post SV marode – bereits im Juli 2018 musste das Gebäude gesperrt werden, wegen Einsturzgefahr. Jetzt ist Rettung in Sicht, weil das Land die Sanierung der Halle mit 70 710 Euro fördert. „Wir freuen uns natürlich über das Geld vom Land, doch das allein reicht nicht“, sagt Birgit Schneider. Sie kümmert sich beim Post SV gemeinsam mit anderen Mitgliedern um die Sanierung der vereinseigenen Halle. Derzeit stünden weder die Kosten fest, noch gebe es einen Termin für den Beginn der Arbeiten.

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