Glutnester beseitigt

In Equord brennt ein Schornstein

Equord - Am Dienstagnachmittag brannte ein Schornstein in Equord. Drei Ortsfeuerwehren rückten aus – es drohte ein Wohnungsbrand.

Der Schornsteinbrand in Equord sieht nicht so spektakulär aus, doch die Wände des Hauses sind dadurch extrem heiß: Ein Wohnungsbrand droht. Foto: FFW Hohenhameln

Equord - In Equord brannte am Dienstagnchmittag ein Schornstein. Drei Ortsfeuerwehren rückten aus.

Die Ortswehren Equord, Stedum-Bekum und Mehrum wurden um 14.36 Uhr alamiert: Sie rückten zu einem Schornsteinbrand nach Equord in die Lindenstraße aus. Gruppenführer und Einsatzleiter Lars Hagemann fand vor Ort einen tiefschwarz rauchenden Schornstein vor und ließ den Bezirksschornsteinfeger und die Hohenhamelner Kameraden mit der Wärmebildkamera und dem Schornsteinset nachalarmieren.

Gefahr durch extreme Hitze

Unmittelbar nach Ankunft der Hohenhamelner Einsatzkräfte traf auch der Schornsteinfeger ein, der mithilfe des Schornsteinsets den Schornstein „frei hielt“. Der Bezirksschornsteinfeger Thomas Cachaj erklärt dazu: „Wenn ein Schornstein anfängt zu brennen, dehnt sich der glimmende Ruß überproportional aus. Dadurch kann es passieren, dass der Schornstein verschließt und die Hitze nicht mehr entweichen kann. Dadurch erhitzen sich die Wände in der Wohnung so stark, dass es zu einem Wohnungsbrand kommen kann. Durch wiederholtes Kehren des Schornstein wird dieses verhindert und glimmende Glut nach unten gefördert.“

Deshalb wurden die Wände des Hauses mit der Wärmebildkamera kontrolliert, die sich zeitweise auf bis zu 120 Grad erhitzt hatten. Gegen 17.30 Uhr waren die Glutnester aus dem Schornstein beseitigt, die Schubkarre des Eigentümers voll mit glühendem 650 Grad heißem Ruß.

Da die Wände jedoch immer noch eine extreme Hitze aufwiesen, konnten die Einsatzkräfte ihre Arbeit erst gegen 19 Uhr beenden, als sich die Wände genügend abgekühlt hatten.

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