Abstand einhalten

Schweinepest: Im Hildesheimer Wildgatter heißt es jetzt „füttern verboten“

Hildesheim - Weil die afrikanische Schweinepest Deutschland erreicht hat, müssen auch im Raum Hildesheim Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden

Mehr als 15 Frischlinge hat es in diesem Jahr im Hildesheimer Wildgatter gegeben. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Die afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht. In Brandenburg ist die Krankheit inzwischen bei sieben toten Wildschweinen nachgewiesen. Das hat jetzt aber auch Auswirkungen auf den Raum Hildesheim. So muss das Wildgatter in Ochtersum entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

Übertragung über die Kleidung

Besuchern des Wildgatters ist es deshalb derzeit verboten, die Wildschweine zu füttern. Diese befinden sich im Gehege ohne Kontakt zu anderen Artgenossen zwar nicht akut in Lebensgefahr. Die Ansteckung mit dem hochinfektiösen, für die Tiere meist tödlichen Virus, erfolgt normalerweise von Tier zu Tier, doch auch über die Kleidung von Menschen besteht eine Gefahr der Übertragung. Aus diesem Grund dürfen sich momentan den Wildschweinen keine Gäste nähern oder diese gar füttern.

Sollte trotz der Vorsichtsmaßnahmen eines der Tiere erkranken,dann gehen die Verantwortlichen davon aus, dass der Gesamtbestand verloren sei. Daher bitten Stadt und Förderverein des Wildgatters ausdrücklich um Verständnis um die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen.

Dreifacher Nachwuchs

Die Wildschweine im Wildgatter erfuhren in diesem Jahr besonders viel Aufmerksamkeit, weil gleich drei Säue Nachwuchs bekommen haben.

  • Hildesheim
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.

Weitere Artikel