Meinung

Norbert Mierzowsky
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St. Andreas sucht den Dialog und sollte dabei unterstützt werden

Hildesheim - Es ist eine schwierige Gemengelage zwischen den unterschiedlichen Positionen beim Thema Impfen. Dass die Andreasgemeinde nun auf Begegnung setzt, ist ein starkes Zeichen, findet HAZ-Redakteur Norbert Mierzowsky.

Ansammlung von Impfskeptikern und -gegnern auf dem Domhof am vergangenen Montag, 3. Januar. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Die meisten Menschen haben sich in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Doch es gibt immer noch sehr viele, die dem skeptisch oder sogar ablehnend gegenüber stehen. Beide Gruppen stoßen nun seit wenigen Wochen jeden Montagabend aufeinander – vor allem auf dem Andreas- und dem Domplatz. Die St.-Andreasgemeinde will nun – unterstützt von einer Initiative von jungen Menschen – Wege aus der Konfrontation suchen. Sie setzt auf den Dialog mit denjenigen, die bislang das Gefühl haben, ohnmächtig einer Politik ausgeliefert zu sein, die ihnen Beschränkungen auferlegt. Dass das dem Schutz von Menschen dienen soll, kommt bei vielen von ihnen nicht mehr an. Wenn die Andreasgemeinde hier neue Formate des Dialogs ins Leben ruft, ist das eine großartige Leistung für die soziale Gemeinschaft. Und daher ist es wichtig, sie dabei zu unterstützen – auch mit der Anwesenheit vor Ort. Aus Solidarität mit denjenigen, die mit Hilfe des Impfens die Pandemie beenden wollen.

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