Corona-Krise

Existenzsicherungsfonds: Stadt Hildesheim richtet Hotline ein

Hildesheim - Am Mittwoch stellt die Stadt Hildesheim erstmals das Antragsformular online, mit dem Geld aus dem Existenzsicherungsfonds in der Corona-Krise beantragt werden kann. Zudem gibt es eine Hotline.

Oberbürgermeister Ingo Meyer will bedrohten Firmen hilfreich unter die Arme greifen. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Die Vorbereitungen für den Existenzsicherungsfonds „HI Zukunft“ der Stadt Hildesheim sind abgeschlossen: Am Mittwoch, 8. April, können erstmals Anträge gestellt werden, denn ab 12 Uhr soll an diesem Tag das Antragsformular auf der Webseite der Stadt Hildesheim den Bürgern erstmals zur Verfügung stehen.

Betriebe, Geschäfte, soziale und kulturelle Einrichtungen und Sportvereine, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Bedrängnis gekommen sind, können sich um eine Hilfszahlung von bis zu 40.000 Euro bewerben. Zwei Millionen Euro sollen insgesamt ausgeschüttet werden, um das Gemeinwesen in der Stadt zu stabilisieren.

Zurückgefordert wird das Geld nicht. Voraussetzung ist aber, dass zuvor alle anderen Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind und die Antragsteller ausschließlich wegen der Corona-Krise in existenzielle Not geraten sind.

Entscheidung nach 19. April

Allerdings braucht sich nun niemand mit dem Antrag zu hetzen: Die Anmeldefrist für die erste, mit einer Million Euro ausgestatteten Tranche, endet am 19. April um Mitternacht. Erst danach wird über sämtliche Anträge entschieden. Jeder Antragsteller wird mit einem Punktesystem bewertet, wer die meisten Punkt erhält, hat die besten Chancen auf finanzielle Unterstützung aus dem Fonds.

Für Fragen rund um den Existenzsicherungsfonds sowie weitere Hilfen hat die Stadt zudem eine Service-Hotline eingerichtet, die unter der Nummer 05121 / 301-5555 montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr erreichbar ist.

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