Folgen der Corona-Krise

Städte- und Gemeindebund spricht sich für „Corona-Soli“ aus

Osnabrück - Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, spricht sich der deutsche Städte- und Gemeindebund für einen „Corona-Soli“ aus.

Gibt es einen „Corona-Soli“, um die finanziellen Folgen der Corona-Krise abzumildern? Diese Option bringt der Städte- und Gemeindebund ins Gespräch. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Osnabrück - Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern, spricht sich der deutsche Städte- und Gemeindebund für einen „Corona-Soli“ aus.

Ohne ein Engagement des Bundes werden die Einbrüche bei den Steuern und die Auswirkungen auf die Konjunktur mittel- und langfristig nicht zu beherrschen sein, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Wiedervereinigungsbedingt gab es ja bereits die Sonderabgabe Solidaritätszuschlag. Das könnte durchaus ein Modell sein.“ Eine mögliche Einführung hinge aber auch davon ab, „wie lange der Shutdown dauert, wann die Wirtschaft wieder wächst und wie hoch am Ende der tatsächliche Finanzierungsbedarf sein wird“.

Derzeit sind wegen der Einschränkungen durch die Corona-Krise auch in Stadt und Landkreis unter anderem Gaststätten geschlossen, viele Betriebe haben zudem Kurzarbeit angemeldet.

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