Unfall bei Hasede: Frau gestorben

Hildesheim - Die Frau, die am Montag bei einem schweren Verkehrsunfall bei Hasede verletzt wurde, lebt nicht mehr. Auch ein 20-jähriger Däne, der eine Woche vorher auf der A 7 verletzt wurde, ist am Wochenende gestorben.

Hildesheim - Die Frau, die am Montag mit ihrem Kia bei Hasede gegen einen Baum gefahren ist, ist ihren schweren Verletzungen erlegen. Das hat die Polizei am Dienstag mitgeteilt. Inzwischen konnten die Beamten auch ihre Identität klären: Bei der Frau handelt es sich um 46-Jährige aus Grünenplan.

Wie die Ermittler inzwischen wissen, hat die 46-Jährige vor ihrem Unfall kurz vor Hasede einen weiteren Unfall auf der B 6 in Hildesheim verursacht. Zwischen Berliner Kreisel und Steuerwalder Straße, kurz vor der dort eingerichteten Baustelle, prallte sie mit ihrem Kleinwagen gegen die Mittelschutzplanke, hielt aber nicht an, sondern setzte ihre Fahrt fort. Wenig später prallte sie an den Baum am Straßenrand kurz vor Hasede. „Ein Fremdverschulden können wir ausschließen“, sagt Möller. Weitere Angaben zu möglichen Gründen für den Unfall macht die Polizei nicht.

Etwa 100 Meter vor der Ortschaft wollte die Frau nach einem Überholvorgang wieder einscheren. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr sie allerdings weiter über den rechten Fahrstreifen hinaus über den dortigen Fuß- und Radweg und prallte anschließend ungebremst frontal gegen den Baum. Die B 6 war während der Unfallaufnahme bis etwa 17 Uhr voll gesperrt.

Auch 20-jähriger Däne verstorben

Auch ein 20-jähriger Däne, der eine Woche zuvor bei einem Verkehrsunfall auf der A 7 bei Hotteln schwer verletzt worden war, lebt nicht mehr. „Er ist leider ebenfalls am Wochenende verstorben“, sagt Polizeisprecherin Kristin Möller. Der junge Mann war als Beifahrer mit zwei Freunden in einem Ford Fiesta in Richtung Hannover unterwegs, als sie beim Überholen in der Höhe von Hotteln mit dem Auflieger eines Sattelzugs kollidierten.

Einem anderen Mann, der sich bei einem weiteren schweren Verkehrsunfall auf der A 7 verletzt hatte, geht es nach Aussage der Polizei etwas besser. Der 22-Jährige war wie berichtet am 23. Juli bei einer ganzen Reihe von Unfällen zwischen den Anschlussstellen Hildesheim und Drispenstedt schwer verletzt worden. Der Mann aus Baden-Württemberg hatte ebenfalls mit dem Tode gerungen.

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