Autobahn zum Löschen gesperrt

Autobahn 2 nach Unfallserie und Brand bis Samstag gesperrt

Braunschweig - In Nacht zum Freitag kracht es auf der Autobahn 2 bei Braunschweig zweimal schwer. An einer Unfallstelle bricht Feuer aus. Sieben Menschen werden verletzt - und der Verkehr bleibt für länger beeinträchtigt.

Feuerwehrkräfte löschen einen brennenden Lastwagen auf der Autobahn A2. Foto: Gemeindefeuerwehr Lehre

Braunschweig - Nach zwei schweren Unfällen nahe Braunschweig bleibt die Autobahn 2 in Richtung Hannover voraussichtlich bis Samstag vollgesperrt. „Die Fahrbahn muss erneuert werden, wir rechnen mit einer Sperrung mindestens bis zum Vormittag“, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Ein Brand habe die Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Ost und Braunschweig-Flughafen auf mehr als 100 Metern Länge zerstört. Sieben Menschen wurden bei den Unfällen in der Nacht zum Freitag verletzt.

Zunächst war am frühen Morgen ein Auto mit einem Lastwagen zusammengestoßen, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und konnte seinen Wagen selbst verlassen. „In das unbeleuchtete Auto auf dem Mittelstreifen fuhr dann allerdings ein Reisebus“, sagte die Polizeisprecherin. Zwei Menschen in dem Bus wurden leicht verletzt.

Schaden: mehr als 600 000 Euro

Wegen des entstandenen Staus kam es etwa zwei Kilometer entfernt zu einem weiteren Auffahrunfall. Nach Angaben der Feuerwehr fuhr ein Lastwagen am Stauende auf einen anderen Lastwagen. Dieser prallte dadurch gegen einen weiteren Sattelzug. Ein Tank wurde zerstört, es kam zum Brand. Die drei Auflieger und zwei der Zugmaschinen brannten komplett aus. „Der vorderste Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und koppelte seinen Laster noch rechtzeitig ab“, sagte die Sprecherin.

Die drei Lastwagenfahrer verletzten sich und kamen in eine Klinik, ein Beifahrer wurde ebenfalls verletzt. Die Polizei rechnet mit einem Gesamtschaden von mehr als 600 000 Euro.

Während der Löscharbeiten wurde die A2 zeitweise in beide Richtungen komplett gesperrt. Am frühen Freitagmorgen wurde die Sperrung in Fahrtrichtung Berlin aufgehoben. Insgesamt waren über 110 Feuerwehrleute im Einsatz.

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