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Uni Hildesheim forscht: Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise?

Hildesheim - Ein Forschungsteam der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt befragt in einer bundesweiten Studie Jugendliche ab 15 Jahren. Eine Teilnahme ist ab sofort online möglich.

Was tun Jugendliche während der Corona-Zeit? Das will ein Forschungsteam erfragen. Foto: dpa

Hildesheim - Durch die vielen Maßnahmen, Schließungen und Kontaktbeschränkungen hat sich vor allem auch der Alltag junger Menschen verändert. Doch bislang hat kaum jemand nach den Erfahrungen und Perspektiven der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefragt. Deshalb haben nun Jugendforscher aus Hildesheim und Frankfurt eine Onlinebefragung gestartet.

Forschungsteams aus Hildesheim und Frankfurt

Das Forschungsteam aus Hildesheim und Frankfurt befragt die Jugendlichen zum Beispiel, ob es in ihrem Zuhause aktuell immer jemanden gibt, der sich um sie kümmert, ob sie sich in ihrem Zuhause sicher fühlen und ob sie sich seit der Corona-Pandemie größere Sorgen machen. Außerdem fragt das Forschungsteam zum Beispiel, mit wie vielen jungen Menschen der befragte Jugendliche derzeit in Kontakt steht und wie Jugendliche seit der Corona-Pandemie Kontakt halten – etwa über das Telefon, Sprachnachrichten, Videochats oder gemeinsamen Sport.

Andere Fragen betreffen die freie Zeit: Wie zufrieden sind Jugendliche seit Corona damit, wie sie ihre Zeit verbringen? Und was machen sie in dieser Zeit – Lernen und üben, auf Geschwister aufpassen, im Haushalt helfen, sich langweilen, Nichts-tun oder ausruhen, Zeit mit der Familie verbinrigen, Computerspiele spielen oder zum Beispiel Sport treiben? Mit wem sprechen Jugendliche über ihre Sorgen?

Teilnahme bis 13. Mai

An der Studie teilnehmen können Jugendliche ab 15 Jahren. Die Online-Befragung ist hier abrufbar. Die Befragung endet voraussichtlich am 13. Mai. Die Teilnehmer bleiben anonym und die Befragung dauert etwa zwölf Minuten.

Zum Forschungsteam gehören unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Schröer und Dr. Severine Thomas vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim. Sie erforschen seit vielen Jahren die Lebenslagen von Jugendlichen und möchten in der derzeitigen Corona-Krise die Perspektive von Jugendlichen einbeziehen und erfahren, wie Jugendliche die derzeitige Lage erleben.

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