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Christian Harborth
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Unterricht in „Abstellkammer“? Eine Lösung muss her!

Hildesheim - In Achtum werden Erstklässler seit Monaten in einem provisorischen Raum unterrichtet. Das sollte so schnell es geht abgestellt werden, meint Redakteur Christian Harborth

Wie lange noch? Die zwölf Mädchen und Jungen der „Eulen“-Klasse der Grundschule Achtum haben einen provisorischen Klassenraum. Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Um es gleich vorwegzunehmen: Die Aura einer rumpeligen Abstellkammer müssen die zwölf Mädchen und Jungen der 1A, die an der Grundschule Achtum seit Monaten improvisiert unterrichtet werden, nicht ertragen. Es gibt Fenster, eine Tafel, Tische und Stühle und vielerlei mehr, das in Unterrichtsräumen andernorts ebenfalls zu finden ist. Aber das war es auch schon mit positiven Aspekten. Unter dem Strich bleibt, dass hier Kinder in einem Raum unterrichtet werden, der mehr Schlauch als Klassenzimmer ist. Der kaum Platz für Material, Tafel und persönliche Gegenstände bietet und in dem es zudem keinerlei Rückzugsmöglichkeiten gibt. In einem Land, in dem Wissen und seine Vermittlung besonders wichtig sind, darf solch ein Zustand nicht lange anhalten. Fehlender Container hin oder her: Für die Grundschule Achtum muss eine Lösung her. Kommt diese nicht, wird sich die Stadt bald demonstrierenden Eltern gegenübersehen. Und das kann im Rathaus niemand wollen.

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