Ausbreitung des Coronavirus

Viel mehr Infizierte – und immer mehr im Krankenhaus

Kreis Hildesheim - Die Ausbrüche in den Altenheimen lassen die Zahl der Corona-Fälle im Kreis massiv steigen – doch in den meisten Kommunen gingen die Werte am Neujahrstag sogar zurück.

Die Ausbrüche in Altenheimen lassen die Zahl der Corona-Fälle im kreis Hildesheim steigen. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim, der seine Daten zu einem etwas anderen Zeitpunkt erhebt als das Land, meldete am Neujahrstag 136 Neuinfektionen. Das ist mit Abstand der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Dabei schlugen sich die Zahlen aus den Altenheimen wie erwartet massiv nieder: Insgesamt gibt es aktuell 459 akut infizierte Menschen im Landkreis (69 mehr als am Vortag), von denen 107 älter als 80 Jahre sind (54 mehr als am Vortag).

Elze und Nordstemmen im Fokus

Die Zahl der Einwohner, die mit einer Covid-19-Erkrankung in den Kliniken liegen, stieg auf den neuen Höchstwert von 70. Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstation sank von 20 auf 18, allerdings mussten zwölf von ihnen invasiv beatmet werden, einer mehr als Silvester und damit mehr denn je seit Beginn der Pandemie.

Durch die Ausbrüche in den Altenheimen in Nordstemmen und Wülfingen stieg die Zahl der infizierten in den jeweiligen Gemeinden massiv an: In Nordstemmen gelten nun 67 statt zwölf Einwohner als akut infektiös, in der Stadt Elze 30 statt zehn. Eine Zunahme gab es zudem in Leinebergland (36 statt 33), in Diekholzen (drei statt zwei) und in Söhlde (fünf statt drei).

Weniger in Sarstedt

In Hildesheim stieg die Zahl der Infizierten von 161 auf 169, was auch in dem kleinen Ausbruch im Christophorusstift begründet sein dürfte. Die Situation nach Postleitzahlen: 31134: 27 statt 26, 31135: 23 statt 24, 31137: 60 statt 58, 31139: 33 statt 28 und 31141: 26 statt 25.

In den meisten anderen Kommunen waren die Zahlen hingegen leicht rückläufig: Alfeld (38 statt 41), Algermissen (zwölf statt 13), Bad Salzdetfurth (zehn statt zwölf), Bockenem (acht statt zehn), Freden (sechs statt sieben), Giesen (neun statt zehn), Harsum (13 statt 14), Holle (acht statt elf), Lamspringe (fünf statt sechs) und in Sarstedt (28 statt 33).

Unverändert sind die Zahlen in Schellerten und Sibbesse mit jeweils sechs akut infizierten.

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