Corona-Zahlen

Vier weitere Menschen im Kreis Hildesheim sind an Corona gestorben

Kreis Hildesheim - 39 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt für den Kreis Hildesheim. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist so hoch wie zuletzt Anfang November.

Wie von Experten vorausgesagt, steigen die Corona-Zahlen auch im Kreis Hildesheim wieder an, nachdem an Weihnachten und über den Jahreswechsel weniger getestet wurde. Foto: Chris Gossmann (Symbolbild)

Kreis Hildesheim - Vier weitere Menschen sind im Kreis Hildesheim am Coronavirus verstorben. Das meldet das Gesundheitsamt am Dienstag (Stand 9 Uhr). Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt 72. Außerdem gibt es 39 Neuinfektionen. Das sind 13 mehr als am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 132,3. So hoch war der Wert zuletzt Anfang November. Tatsächlich ist er seit Jahresbeginn von 130,2 auf 124,4 am Montag gesunken. Allerdings haben Experten gewarnt, dass man dies auf die wenigen Tests über Weihnachten und den Jahreswechsel zurückführen könne.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 377. Niedriger war sie zuletzt am vergangen Dienstag. Da galten 356 Menschen als infiziert. 74 Personen werden in einem Krankenhaus behandelt, einer weniger als gestern. 17 von ihnen liegen auf der Intensivstation und 14 davon werden invasiv beatmet – so viele wie noch nie. Insgesamt liegt der Anteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Hildesheimer Krankenhäusern bei etwas weniger als einem Drittel (29,82 Prozent). Acht Intensivbetten sind derzeit frei.

So viele Menschen befinden sich in Quarantäne

1 279 Personen müssen zu Hause bleiben, weil sie entweder an Corona erkrankt sind oder zumindest der Verdacht darauf besteht. Gestern waren 1 263 in häuslicher Quarantäne.

Bei den Infektionszahlen nach Altersstruktur gab es Rückgänge bei den 40- bis 59-Jährigen (von 92 auf 83) und bei denen, die älter sind als 80 Jahre (von 100 auf 95). In den anderen Altersklassen ist die Anzahl der Erkrankten entweder gleich geblieben oder hat zugenommen.

So verteilen sich die Fälle auf die Ortschaften

Mit 154 Corona-Fällen gibt es in der Stadt Hildesheim weiterhin die meisten Corona-Patienten. Sie verteilen sich folgendermaßen auf die Stadtgebiete: 31137 gestiegen um vier auf 48, 31139 gestiegen um drei auf 32, 31141 gestiegen um 10 auf 32, 31134 unverändert 22 und 31135 gesunken um drei auf 20. Der deutliche Anstieg im Gebiet 31141 ist wahrscheinlich auf einen Corona-Ausbruch in der Seniorenwohnanlage Lambertinum zurückzuführen.



Im Kreis gibt es die meisten Corona-Fälle in Nordstemmen. Dort ist der Wert laut der Statistik des Landkreises von 64 am Montag auf 59 gesunken. Allerdings erfassen diese Daten noch nicht die neuesten Testergebnisse aus der Seniorenresidenz. Demnach ist damit zu rechnen, dass der Wert am Mittwoch deutlich höher liegt. Und so verteilen sich die registrierten Erkrankungen auf die anderen Kommunen: Alfeld 27 (gesunken um 5), Elze unverändert 26, Samtgemeinde Leinebergland ebenfalls 26 (gesunken um 3), Sarstedt 21 (gesunken um 1), Harsum 11 (gestiegen um 2), Bad Salzdetfurth und Giesen unverändert 10, Bockenem unverändert 8, Schellerten 5 (gesunken um 1), Lamspringe unverändert 4, Freden auch 4 (gestiegen um 1), Algermissen ebenfalls 4 (gesunken um 2), Söhlde unverändert 3, Diekholzen 2 (gesunken um 1), Holle unverändert 2 und Sibbesse 1 (gesunken um 2).

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