Landkreis Hildesheim

Wenige neue Infektionen, aber weiterer Corona-Toter im Landkreis

Kreis Hildesheim - Ein weiterer Landkreis-Bewohner ist seiner Covid-19-Erkrankung erlegen. Insgesamt ging die Zahl der Infizierten zurück, eine Gemeinde ist sogar wieder „frei“.

Im Landkreis Hildesheim wurden am Dienstag 19 neue Infektionen gemeldet, zudem gab es einen weiteren Todesfall. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Im Landkreis Hildesheim ist ein weiterer Einwohner an den Folgen seiner Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsamtes erlag ein 76-jähriger Mann seiner Covid-19-Erkrankung. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten im Kreis auf 54.

Die Zahl der im Labor bestätigten Neuinfektionen war wie schon am Montag vergleichsweise niedrig: Die Kreisverwaltung meldete am Dienstag 19 neue Fälle. Tags zuvor waren 15 neue Ansteckungen gemeldet worden. Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus, die der Landkreis am Montag deutlich nach unten hatte korrigieren müssen, gab das Gesundheitsamt am Dienstag mit 34 an. Sieben Betroffene lagen auf der Intensivstation, fünf von ihnen mussten beatmet werden – das waren mehr als in den vergangenen Tagen.

Rückgang in Hildesheim

Da gleichzeitig 24 Infizierte genesen sind, ist die Zahl der akut infektiösen Einwohner des Landkreises auf 289 gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit dem 26. Oktober, als es 285 laborbestätigte Fälle gab. Erstmals seit längerer Zeit gibt es zudem im Landkreis Hildesheim eine Gemeinde ohne bestätigte Corona-Fälle: Holle.

In Hildesheim und mehreren anderen Kommunen sank die Zahl der Infektiösen, in einigen stieg sie aber auch. In Hildesheim fiel die Gesamtzahl von 110 auf 105. Die Entwicklung in den einzelnen Postleitzahlen-Bereichen: 31134 – unverändert 19, 31135 – von 22 auf 20, 31137 – unverändert 45, 31139 – von elf auf acht und 31141 – unverändert 13.

Wo es steigt und wo es sinkt

Außerdem sank die Zahl der akut Infizierten in Bockenem (zehn auf neun), Giesen (18 auf 17), Harsum (sieben auf vier), Lamspringe (zehn auf acht), Leinebergland (fünf auf vier) und Söhlde (28 auf 27.)

Gestiegen ist die Zahl in Elze (sieben auf zehn), Nordstemmen (13 auf 14), Sarstedt (34 auf 37), Schellerten (zehn auf elf) und Sibbesse (drei auf fünf). Unverändert sind die Daten für Alfeld (14), Algermissen (vier), Bad Salzdetfurth (17), Diekholzen und Freden (je zwei).

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