Rückggang in Algermissen

Weniger Infizierte im Kreis Hildesheim – aber mehr in Kliniken

Kreis Hildesheim - 35 neue Ansteckungsfälle meldete der Landkreis am Sonntagvormittag. Gesamtzahl der akut Infizierten ist gesunken, die der Betroffenen im Krankenhaus hingegen gestiegen.

Die Zahl der akut Infizierten im Landkreis Hildesheim ist am Sonntag zurückgegangen. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim hat am Sonntag 35 neue Infektionsfälle gemeldet. Da gegenüber dem Vortag 49 bislang Infizierte nach negativen Tests als genesen aus der Quarantäne entlassen wurden, sank die Zahl der akut infizierten Einwohner des Kreises auf 408.

Allerdings müssen spürbar mehr Covid-Patienten in Krankenhäusern behandelt werden als zuvor. Die Zahl der Infizierten in den Kliniken in Stadt und Landkreis stieg von 26 auf 31. Unverändert lagen fünf von ihnen auf Intensivstation, vier wurden beatmet. Auch die Zahl der Einwohner in Quarantäne stieg wieder leicht – vom November-Tiefstand von 1469 am Sonnabend auf jetzt 1488.

Wieder mehr Senioren

Auffällig ist, das die Zahl der infizierten Senioren wieder leicht angestiegen ist – 59 statt am Vortag 56 von ihnen sind 80 Jahre oder älter. Diese Zahlen sind allerdings weit entfernt von den Werten für diese Altersgruppe Anfang des Monats – was den Schluss zulässt, dass viele der infizierten Bewohner von Seniorenheimen in Sarstedt und Hildesheim inzwischen genesen sind. Weitere Todesfälle gab es am Sonntag nicht zu beklagen.

In mehreren Städten und Gemeinden des Landkreises spiegelte sich die sinkende Zahl der akut Infizierten wider: In Hildesheim selbst ging die Zahl der Betroffenen von 168 auf 161 zurück. Sie verteilten sich wie folgt auf die Postleitzahlen-Gebiete (31134: 30, 31135: 25, 31137: 64, 31139: 30, 31141: zwölf).

Wo die Zahlen sinken

In Alfeld gab es nach dem Ausbruch in einem Seniorenheim bislang keine weiteren positiven Tests. Im Gegenteil: Die Zahl der akut Infizierten in der Leinestadt sank sogar von 24 auf 22. Rückgänge gab es zudem vor allem in Algermissen (von zwölf auf sieben) sowie in Bad Salzdetfurth (22 auf 20), Bockenem (19 auf 17), Harsum (14 auf 13), Holle (13 auf zwölf) und Nordstemmen (acht auf sieben).

Mehr Infizierte als am Vortag meldete das Gesundheitsamt für Leinebergland (sechs auf neun), Lamspringe (vier auf sieben) und Diekholzen (drei auf vier). Unverändert sind die Zahlen in Elze (neun), Freden (elf), Giesen (20), Sarstedt (79), Schellerten (drei), Sibbesse (drei) und Söhlde (vier).

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