Woher die Hundstage ihren Namen haben

Hildesheim - In der Schönwetterperiode zwischen dem 23. Juli und dem 23. August bleiben nicht nur Hunde lieber im Schatten. Doch die volkstümliche Bezeichnung hat eine andere Herkunft.

Auch vielen Vierbeinern ist es dieser Tage zu heiß. Foto: Jens Büttner/dpa

Hildesheim - „Hundstage heiß, lange Winter weiß“ – so lautet eine Bauernregel. Soll heißen: Bleibt es in der Zeit zwischen dem 23. Juli und dem 23. August hochsommerlich, wird der Winter dafür umso kälter. Spätestens ab November mag man ja ohnehin oft „keinen Hund mehr vor die Tür jagen“ – aber woher stammt die Bezeichnung für die sommerliche Heißphase? Sie hat jedenfalls nichts damit zu tun, dass so mancher Vierbeiner auch bei großer Hitze lieber im kühlen Haus bleibt. Sondern sie hängt mit dem Sternbild Großer Hund (Canis Major) zusammen, das in diesen Tagen am Firmament zu sehen ist. Der hell leuchtende Hauptstern Sirius geht in dieser Phase mit der Sonne auf und unter – und wird deshalb auch Hundsstern genannt.

Übrigens: Heute stellen die Meteorologen ihre Wetterbilanz der vergangenen drei Monate vor. Sie dürfte in puncto Wärme einen der vorderen Plätze auf der Rangliste der Wetterdaten einnehmen. Schon der Juli hatte Eingang in die „meteorologischen Geschichtsbücher“ gefunden, wie der Deutsche Wetterdienst zur Monatsbilanz erklärt hatte.

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