Ausbreitung des Coronavirus

Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Hildesheim sinkt weiter

Kreis Hildesheim - Am Sonntag werden 19 Neuinfektionen gemeldet. In Hildesheim selbst geht die Zahl der akut Infektiösen zurück, überhaupt steigt sie nur in einer einzigen Stadt.

Das Hildesheimer Gesundheitsamt registrierte am Sonntag 19 neue Corona-Fälle. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es noch 31. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Im Landkreis Hildesheim gibt es immer weniger neue Corona-Fälle, die Zahl der akut infektiösen Einwohnerinnen und Einwohner sinkt – dieser Trend setzte sich auch am Sonntag fort. Das Kreis-Gesundheitsamt meldete 19 neue Fälle. Am Sonntag vergangener Woche waren es noch 31. In dieser Woche wurden damit 216 Neuinfektionen registriert. In der Vorwoche waren es noch 322 gewesen. Diese Entwicklung ist auch der Grund dafür, dass die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis in den vergangen Tagen und auch am Sonntag merklich auf 77,6 gefallen ist.

Die Zahl der aktuell infektiösen Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises sank deutlich von 486 auf 453. Das ist der niedrigste Wert seit dem 21. April. Vor allem unter Kindern und Jugendlichen ging die Zahl der Betroffenen zurück. In häuslicher Quarantäne sind aktuell 1287 Bürgerinnen und Bürger, mehr als 90 weniger als noch am Vortag. Weniger waren es zuletzt am 20. April. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern blieb bei 21. Fünf Betroffene liegen weiterhin auf der Intensivstation, drei von ihnen werden beatmet.

Rückgang in der Kreisstadt

Auch in der Stadt Hildesheim ging die Zahl der akut Infektiösen spürbar zurück, sie fiel von 283 auf 268. Der Stand in den einzelnen Postleitzahlengebieten: 31134: 63 (plus vier), 31135: 97 (minus sieben),31137: 56 (minus drei), 31139: 34 (minus zehn), 31141: 18 (plus eins).


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Nur in einer einzigen Kommune im Landkreis stieg die Zahl der akut infektiösen Einwohner noch: In Sarstedt waren am Sonntag 36 Bürgerinnen und Bürger betroffen,am Vortag waren es nur 33.

Wo die Zahlen sanken

In folgenden Städten und Gemeinden sank sie hingegen: Alfeld (von 31 auf 26), Algermissen (von fünf auf vier), Bad Salzdetfurth (von 18 auf 16), Bockenem (neun auf acht), Diekholzen (neun auf acht), Freden (von fünf auf vier), Giesen (von elf auf zehn), Holle (fünf auf vier), Nordstemmen (von 18 auf 17), Schellerten (14 auf zwölf) und Söhlde (zwölf auf elf).

Unveränderte Zahlen wurden für Elze (elf), Harsum (zehn), Lamspringe (vier), Leinebergland (sechs) und Sibbesse (zwei) gemeldet.

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