Ausbreitung des Virus

Zahl der Corona-Toten im Kreis Hildesheim steigt auf über 100

Kreis Hildesheim - Vier weitere Todesfälle am Sonntag. Aber auf den Intensivstationen ist die Zahl der Infizierten so niedrig wie lange nicht mehr.

Der Landkreis Hildesheim meldet am Sonntag vier weitere Todesfälle. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Die Zahl der Einwohner des Landkreises Hildesheim, die infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben ist, ist auf über 100 gestiegen. Nachdem der Landkreis bereits am Samstag zwei weitere Todesfälle gemeldet hatte, berichtete er am Sonntag über vier weitere Opfer. Insgesamt sind damit 105 Menschen an den den Folgen einer Infektion gestorben, allein 43 von ihnen in den ersten dreieinhalb Wochen dieses Jahres.

Bei den am Sonntag gemeldeten Personen handelt es sich um drei Frauen im Alter von 78, 82 und 89 Jahren sowie um einen 59-jährigen Mann.



Die Gesamtzahl der akut infektiösen Einwohner des Landkreises liegt bei 384, das sind fünf mehr als am Samstag. Der Kreis meldete 43 Neuinfektionen, gleichzeitig 38 Menschen als nicht mehr ansteckend.

Hildesheim verbessert

Nach Angaben des Landkreises werden derzeit 68 Menschen aufgrund ihrer Corona-Infektion in Krankenhäusern behandelt. Diese hohe Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Der Kreis selbst hat in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass die Kliniken nicht immer melden, wenn Corona-Patienten entlassen werden. Sicher ist: Zehn akut infektiöse Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen, fünf von ihnen werden invasiv beatmet. Das sind die niedrigsten Zahlen seit Anfang Dezember. Positiv entwickelte sich zudem die Sieben-Tage-Inzidenz.

Und so entwickelte sich die Zahl der Corona-Fälle in den einzelnen Kommunen: Alfeld (33 statt 29), Algermissen (vier statt fünf), Bad Salzdetfurth weiter neun, Bockenem 49 statt 52, Diekholzen 38 statt 32, Elze 15 statt 19, Freden weiter zwei, Giesen zwölf statt elf, Harsum weiter vier, Holle acht statt sieben, Lamspringe weiter fünf, Leinebergland 24 statt 19, Nordstemmen weiter 23, Sarstedt 29 statt 28, Schellerten vier statt drei, Sibbesse 13 statt elf und Söhlde fünf statt sechs.



In der Kreisstadt Hildesheim ging die Zahl der akut Infektiösen Bürger erneut zurück, und zwar von 114 auf 107. Das ist der niedrigste Wert seit vielen Wochen. Die Daten für die einzelnen Postleitzahlen-Gebiete –31134: 19 statt 21, 31135: 21 statt 19, 31137: 23 statt 27, 31139: 18 statt 22 und 31141: 26 statt 25.

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