Zehn Dinge, die man beim Pflasterzauber tun muss

Hildesheim - Der Pflasterzauber steht vor der Tür – und dafür will man vorbereitet sein. Was gehört in die Hosentasche? Was muss man im Blick behalten? Und wie schont man die Nerven von Eltern? Die HAZ hat die Antworten.

Für das Geschehen am Boden und in der Luft – mit diesen Tipps ist man für den Pflasterzauber bestens vorbereitet Foto: HAZ/Sisus Sirkus

Hildesheim - Der Pflasterzauber steht vor der Tür – und dafür will man vorbereitet sein. Was gehört in die Hosentasche? Was muss man im Blick behalten? Und wie schont man die Nerven von Eltern? Die HAZ hat die Antworten.

1. Bequeme Schuhe anziehen

Nicht nur, weil es in diesem Jahr neue Spielstätten und damit auch den ein oder anderen zusätzlichen Weg gibt, sollte der fröhlich flanierende Pflasterzaubergänger sportliches Schuhwerk tragen. Spätestens nach einer halben Stunde bohrt sich das Pflaster des Marktplatzes ganz wie von Zauberhand ins Fußbett.

2. Schnappschüsse machen

An welcher Wand das Duo Mattatoio Sospeso auf diesem Foto entlang spaziert, wissen wir nicht. Was wir wissen: Am Freitag und Samstag klettern Marco Mannucci und Alessandra Lanciotti an der Fassade Hotels Van der Valk. Und zwar aus den Zimmern, in denen sie auch selbst schlafen. „Ein bisschen verrückt ist die Truppe schon“, rutscht Organisator Klaus Wilhelm heraus. Es wird sicherlich nicht das einzige Fotomotiv beim Pflasterzauber bleiben. Ebenso wichtig wie die Erinnerungen auf Polaroid oder einer Speicherkarte festzuhalten, ist es aber auch, die Kamera mal wegzulegen – und den Moment zu genießen.

3. Nackenmuskeln aufwärmen

Bevor Besucher die Hochtrapez-Show der ziemlich durchgedrehten Frauen von Sisus Sirkus auf dem Marktplatz ansehen, sollten sie ihre Nackenmuskeln lockern. Vielleicht sogar Nackenhörnchen einpacken – höher hinaus ging es beim Pflasterzauber nämlich noch nie.

4. Vorlassen oder rauf auf die Schultern

Erfahrungsgemäß ergattern die meisten Besucher vor den Attraktionen eher Plätze in zweiter und dritter Reihe. Doof für die Kleinsten, die dann nämlich so überhaupt nichts sehen. Doch Muttis Nerven zu schonen und traurige Kinderaugen zu vermeiden, ist einfach: Der Nachwuchs kann es sich entweder auf Papas Schulter bequem machen. Oder wir alle nehmen ein bisschen Rücksicht, lassen die Kinder vor und schauen über deren Köpfe hinweg.

5. Augen schließen und Lauscher aufsperren

Eric Tarantola ist zwar allein optisch eine Augenweide, aber der Loop-Künstler ist auch ein wahrer Held an seiner Musik-Maschine. Er spielt Beat, Musik und Gesang nacheinander ein. Deshalb lohnt es sich, die Augen zu schließen und einfach nur der Musik zu lauschen. Und dann kommt man irgendwann zu der Frage: Ja, wie viele Musiker stehen denn da jetzt wirklich auf der Bühne?

6. Kleingeld einstecken

Wem es gefällt, der wirft in den Hut sein Geld. Das ist das Motto des Straßenfestes. Damit Besucher aber nicht ständig den Nachbarn anhauen müssen, um den Fünfziger klein zu machen, sollte genügend Kleingeld in der Hosentasche stecken. Und das darf auch ruhig locker sitzen, die Künstler bekommen nämlich keine Gage – aber Anreise und Unterkunft wird bezahlt.

7. Die Box im Auge behalten

Was verbirgt sich in Cia La Tals Box? Man weiß es noch nicht, soll aber ziemlich spektakulär sein. Warten lohnt sich!

8. Auch mal selbst Platz nehmen

Neu ist ein Puppentheater direkt hinter dem Olmstunnel in der Theaterstraße. Der kurze Fußweg aus der City wird mit Sitzbänken belohnt. Pflasterzauber geht also auch anders – sitzend.

9. Jutebeutel einpacken

Weil am Freitag auch Late Night Shopping ist – die Geschäfte haben bis 22 Uhr auf – können Besucher abends noch den ein oder anderen ungeplanten Kauf tätigen. Und der kommt dann, wenn er denn nicht allzu groß ausfällt, einfach in den Jutebeutel.

10. Kommen – egal, wie das Wetter ist

Der Pflasterzauber fällt bei Regen aus? Pah! Wir bitten Sie! Selbstverständlich treten die Künstler dann trotzdem auf – nur an anderen Orten. Welche das sind, darüber würden wir im Fall der Fälle kurzfristig informieren. Aber Petrus meint es offenbar gut mit uns – am Freitag und Samstag ist Sonne angesagt.

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