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Corona: Zahl der Fälle im Kreis Hildesheim steigt stark

Kreis Hildesheim - Im Kreis Hildesheim sind anders als zunächst berichtet keine weiteren Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Der Landkreis hatte eine falsche Zahl übermittelt. Allerdings steigt die Zahl der Corona-Fälle stark.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Hildesheim ist noch einmal stark gestiegen. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Im Kreis Hildesheim sind anders als zunächst berichtet keine weiteren Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Der Landkreis hatte eine falsche Zahl übermittelt, wie er auf HAZ-Nachfrage mitteilte.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist allerdings noch einmal stark gestiegen: Der Landkreis meldete am Freitagmittag 58 neue Infektionen, am Donnerstag waren es 35. Insgesamt sind zurzeit insgesamt 200 Menschen infektiös, am Donnerstag waren es 148. Drei der Infizierten sind aus Risikogebieten eingereist. Neun Menschen befinden sich zurzeit in stationärer Behandlung in Krankenhäusern.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 60,5 – damit wurde die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner überschritten. Deshalb gelten ab Freitag strengere Regeln.

Mehr Erkrankte über 80

Ein Grund für den starken Anstieg sind die Fälle im Hildesheimer Ernst-Kipker-Haus. Dadurch steigt auch die Zahl der Infizierten über 80 Jahre – von 11 am Donnerstag auf 39 am Freitag. Bei der Gruppe der über 70-Jährigen sind zudem fünf weitere Fälle dazugekommen.

Auch die Zahl der Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, ist gestiegen – von 799 am Donnerstag auf 910 am Freitag. 137 der Personen sind zuvor aus Risikogebieten eingereist.

Die Infizierten nach Gemeinden

In Hildesheim sind besonders viele Menschen aus dem Postleitzahlen-Gebiet 31137 betroffen, in dem auch das Ernst-Kipker-Haus liegt. Dort gibt es insgesamt 73 Fälle. Die anderen Infektionen in der Stadt verteilen sich auf die Gebiete mit den Postleitzahlen 31134 (28 Fälle), 31135 (19 Fälle) und 31139 (13 Fälle).

Abgesehen von den coronafreien Gemeinden Diekholzen, Freden, Schellerten und Holle gibt es in allen Gemeinden im Landkreis nachgewiesene Corona-Fälle. Die meisten davon wurden in Sarstedt (18 Fälle), Bockenem (8 Fälle), Giesen und Harsum (je 11 Fälle) gemeldet. Darauf folgen Nordstemmen (6 Fälle) und Söhlde (4 Fälle). Je zwei Fälle gibt es in Lamspringe, und Alfeld. In Algermissen, Bad Salzdetfurth, Elze, Sibbesse und der Samtgemeinde Leinebergland wurde jeweils ein Fall gemeldet.

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