Stichverletzungen

Zwei Männer niedergestochen – Polizei ermittelt

Hannover/Bad Pyrmont - Der Fall eines schwer verletzten Mannes auf einer Parkbank gibt der Polizei Rätsel auf. Es ist nicht die einzige Gewalttat, die die Beamten am Wochenende beschäftigt.

In Hannover und Bad Pyrmont beschäftigt sich die Polizei mit Gewaltverbrechen. Foto: Chris Gossmann (Symbolbild)

Hannover/Bad Pyrmont - Zwei Gewaltverbrechen in der Nacht zum Sonntag beschäftigen die Polizei in Niedersachsen. Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen entdeckten Passanten einen 22-Jährigen auf einer Parkbank in Hannover, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In Bad Pyrmont verletzte ein 55-Jähriger im Streit einen 52 Jahre alten Bekannten mit Stichen schwer.

Gegen den 55-Jährigen wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er soll das Opfer am frühen Sonntagmorgen mit zwei Stichen in die Brust verletzt haben - vermutlich mit einem Messer.

Beide Männer seien betrunken gewesen. Polizisten fanden den Verletzten blutend auf der Straße. Rettungskräfte brachten den Mann ins Krankenhaus. Zum Streit und zur Tat soll es vorher in der Wohnung des 52-Jährigen gekommen sein.

55-Jähriger vorläufig festgenommen

Der 55-Jährige wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen. Er hatte Schnittverletzungen an der Hand und Platzwunden im Gesicht. Die beiden Männer hatten sich schon außerhalb der Wohnung gestritten und waren dabei auch körperlich aneinandergeraten.

Hingegen fehlte vom Täter in Hannover zunächst jede Spur. Das Opfer kam in eine Klinik. Dort wurde der junge Mann sofort operiert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.

Weitere Artikel