Aktuelle Zahlen

Zwei weitere Corona-Todesfälle im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - 50 Menschen sind nun in der Hildesheimer Region im Laufe der Corona-Krise im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen ist am Samstag deutlich geringer als am Freitag.

Bis zum 10. Januar gelten die verschärften Corona-Maßnahmen – vorerst. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - In der Region Hildesheim sind seit Beginn der Corona-Pandemie nun insgesamt 50 Menschen infolge ihrer Infektion verstorben. Am Samstagnachmittag meldet der Landkreis die Tode einer 93-jährigen Frau und eines 84-jährigen Mannes. Nachdem in den vergangenen beiden Tagen mit 60 beziehungsweise 79 Neuinfektionen ein steiler Anstieg zu verzeichnen war, liegen den Behörden am Samstag 46 bestätigte Neuinfektionen vor. Das entspricht etwa dem Wert von vor einer Woche. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert steigt jedoch wieder leicht an, bleibt aber unter 100.

Da zeitgleich 22 Menschen als genesen gemeldet werden, steigt die Zahl der insgesamt Infektiösen von 367 auf 379. Stationär behandelt werden derzeit 40 Personen – die Zahl schwankt seit einer Woche konstant zwischen 38 und 41. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 1881 Menschen – das sind über 100 weniger als noch am Freitag, als 1976 Personen zu Hause bleiben mussten.


Corona im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick.


Große Ausbruchsherde verzeichnet der Landkreis am Samstag nicht. In der Kita Arche Noah in Lamspringe hat sich eine Personalkraft angesteckt, dort wurde eine ganze Gruppe als Kontaktperson der Klasse 1 eingestuft. In der Diekholzener Kindertagesstätte St. Nikolaus hat sich ein Kind infiziert. 23 weitere Kinder und vier Mitarbeiter müssen in Quarantäne.

Jeweils ein Schüler der Hildesheimer Hermann-Nohl-Schule und der Bad Salzdetfurther Sothenbergschule wurden ebenfalls positiv getestet, innerhalb der Schulgemeinschaft wurden aber keine direkten Kontakte festgestellt. Laut René Mounajed, Schulleiter der Robert-Bosch-Gesamtschule, haben sich dort im Laufe der Woche zudem drei Schüler mit dem Coronavirus infiziert, zwei Elftklässler und ein Achtklässler. Laut der Internetseite der Schule werden weitere Schritte geprüft. Sabine Levonen, Pressesprecherin des Landkreises, verwies auf Nachfrage der HAZ darauf, dass alle dem Landkreis bekannten Daten aufgenommen werden – die Robert-Bosch-Gesamtschule sei bis Samstag um 11 Uhr nicht dabei gewesen.

Altersgruppe 80+ mit vielen Infizierten

Auf die Altersgruppen verteilt, bleiben die Zahlen recht konstant. Auffälligkeiten gibt es bei den 50- bis 59-Jährigen: Hier gibt es am Samstag acht neue Fälle. Die Zahl steigt von 58 auf 66. Auch in der Gruppe der über 80-Jährigen gibt es mehr Infizierte als am Vortag: Dort gelten derzeit statt 32 Menschen am Freitag nun 42 Personen infektiös.

Infektionen nach Gemeinden

Auf die Wohnorte verteilt, bleiben die Fallzahlen ebenfalls recht konstant. Die meisten Infizierten in der Region – außerhalb der Stadt Hildesheim – gibt es in Bad Salzdetfurth. Nachdem sich der Wert schon von 16 auf 30 fast verdoppelt hatte, sind dort nun 34 Personen infiziert. Es folgen Sarstedt (24 Infizierte), Alfeld (21), Söhlde (18) und Lamspringe (17). In Bockenem leben derzeit 14 positiv getestete Personen, in Harsum 11 und in Holle und in der Samtgemeinde Leinebergland je 10. Die weiteren Fälle verteilen sich auf Diekholzen und Giesen (8), Sibbesse (7), Schellerten und Elze (je 5), Algermissen (4) und Freden sowie Nordstemmen (je 3).

Im Hildesheimer Stadtgebiet teilen sich die Zahlen wie folgt auf die Postleitzahl-Gebiete auf: 79 Corona-Infizierte befinden sich im Gebiet mit der 31137. 30 Personen in 31134 und 27 Personen in 31135 sind infiziert, 25 Personen in 31139 und 16 Personen in 31141.

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