Ausbreitung des Virus

Zwölf neue Corona-Fälle im Kreis – keiner mehr in Bad Salzdetfurth

Kreis Hildesheim - Die Zahl der Infektiösen und der Menschen in Quarantäne im Kreis Hildesheim ist zurückgegangen. Nur zwei Kommunen haben mehr Fälle als am Montag.

Die Zahl der akut Infizierten im Kreis Hildesheim ist gesunken. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim hat am Dienstag zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt ging die Zahl der akut Infizierten damit wieder zurück – von 208 am Montag auf nunmehr 201. Im Gebiet der Stadt Bad Salzdetfurth gibt es aktuell keinen einzigen bekannten Corona-Fall mehr. Das gab es seit Monaten nicht.



Die Gesamtzahl der Landkreis-Einwohner in Quarantäne ging ebenfalls zurück, von 855 auf 807. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen ist hingegen wieder leicht gestiegen, weil es am Dienstag mehr neue Fälle gab als am gleichen Tag der Vorwoche. Die Inzidenz liegt nun bei 74,7.

Die Lage in den Kliniken

Im Krankenhaus werden derzeit 31 Corona-Patienten behandelt. Das ist einer weniger als am Vortag. Auf den Intensivstationen liegen laut DIVI-Intensivregister zehn Patienten mit Corona, vier von ihnen werden auch invasiv beatmet. Nicht berücksichtigt sind hier allerdings Patienten, die wegen Corona ins Krankenhaus oder gar auf die Intensivstation gekommen sind und dort weiter behandelt werden, nachdem sie nicht mehr infektiös sind.

In den verschiedenen Altersgruppen gab es keine signifikanten Veränderungen. Auch in den einzelnen Kommunen ist die Entwicklung weitgehend stabil, tendenziell ging die Zahl der Infizierten logischerweise zurück.

Die Lage in den Kommunen

In der Stadt Hildesheim sind derzeit 121 Corona-Fälle registriert, einer mehr als am Vortag. Sie verteilen sich folgendermaßen auf die Postleitzahlengebiete: 46 in 31134 (-5), 25 in 31135 (-1), 33 in 31137 (+3), vier in 31139 (+1) und unverändert 13 in 31141.

Im Landkreis ging die Zahl der Infizierten in folgenden Kommunen zurück: Diekholzen zwei auf eins, Freden vier auf zwei, Giesen drei auf zwei, Sarstedt 21 auf 19 und Söhlde sechs auf vier. Eine Zunahme gab es nur in Holle – von einem Fall auf zwei. Unverändert sind die Zahlen für Alfeld 7), Algermissen (1), Bockenem (8), Elze (4), Harsum (2), Lamspringe (4), Leinebergland (11), Nordstemmen (2), Schellerten (6) und Sibbesse (5).

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