Straßenprogramm

2026 werden eine Kreisstraße bei Alfeld und eine bei Sibbesse saniert – und vier weitere im übrigen Kreisgebiet

Alfeld / Kreis Hildesheim - Der relativ harte Winter hat den Straßen rund um Alfeld arg zugesetzt. Schlaglöcher sollen kurzfristig ausgebessert werden. Größere Sanierungen müssen länger geplant werden. Die Landes-Straßenbaubehörde erläutert, was 2026 in der Region umgesetzt wird und was in den vergangenen beiden Jahren erledigt wurde.

Mehrere Kreisstraßen werden 2026 im Landkreis Hildesheim saniert. Foto: Thomas Wedig

Alfeld / Kreis Hildesheim - Der vergleichsweise harte Winter hat in den vergangenen Wochen durch Frost, Eis und Schnee viele Krater in Fahrbahnen hinterlassen. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in der Region sollen Schäden möglichst kurzfristig ausgebessert werden. Das hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der jüngsten Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses erläutert. Das Flicken erledigt im Raum Alfeld die Straßenmeisterei Gronau. Neben den Reparaturarbeiten gibt es jedes Jahr auch mehrere länger geplante Ausbau- und Sanierungsprojekte. Kreisweit werden dieses Jahr sechs Kreisstraßen und eine Brücke erneuert – eine der Straßen verläuft am Rand des Alfelder Stadtgebietes: Erneuert wird die Kreisstraße vom Alfelder Ortsteil Wispenstein nach Freden. Die Strecke ist knapp 1,4 Kilometer lang, die Sanierung wird rund eine halbe Million Euro kosten.

Die Landesbehörde zieht außerdem eine Bilanz der Sanierungsprojekte, die in den Jahren 2024 und 2025 auf Kreisstraßen im Hildesheimer Land abgeschlossen wurden. Im Bereich der Stadt Alfeld gehörten folgende Strecken dazu: die Kreisstraße zwischen Imsen und Wispenstein (Stadt Alfeld, 1,2 Kilometer mit 400 Metern Radweg, 617.000 Euro), die Kreisstraße von Alfeld nach Föhrste (880 Meter, 2,7 Millionen Euro) und die Strecke von der Kolonie Godenau bei Alfeld bis zur Siedlung Brünighausen (425 Meter, 240.000 Euro), außerdem die Ortsdurchfahrt in Eyershausen in der Nachbargemeinde Freden (500 Meter, 1,25 Millionen Euro) und die Strecke von Eyershausen in Richtung Norden bis zur L488 (600.000 Euro).

Pläne für 2026 im übrigen Kreisgebiet:

In diesem Jahr sind in anderen Teilen des Kreisgebietes folgende Strecken für eine Sanierung vorgesehen: Zwischen Segeste und Wrisbergholzen ist in der Alfelder Nachbargemeinde Sibbesse eine Deckenerneuerung geplant. Die Strecke ist rund 1,7 Kilometer lang, die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 520.000 Euro. Auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern wird außerdem die Kreisstraße zwischen Borsum und Hönnersum in der Gemeinde Harsum erneuert. Die Behörde schätzt die Kosten auf rund 603.000 Euro. Ebenfalls für 2026 vorgesehen ist eine Sanierung zwischen Jerze und Ortshausen im Bereich der Stadt Bockenem. Die Länge in diesem Fall: 1,6 Kilometer. Die Kosten: etwa 607.000 Euro.

Außerdem ist ein kleiner Teil der Ortsdurchfahrt von Nordstemmen an der Reihe – genauer gesagt: 370 Meter der Kreisstraße 503, die in Richtung Burgstemmen führt. Ein größeres Projekt wird die Erneuerung der 1,8 Kilometer langen Ortsdurchfahrt von Giesen, die wohl knapp 700.000 Euro kosten wird. Betroffen ist der gesamte Verlauf der Rathausstraße und der Emmerker Straße durch das Dorf. Ein Großprojekt in der Gemeinde Algermissen betrifft außerdem die Kreisstraße zwischen Lühnde und Wätzum. In deren Verlauf soll nämlich die Kanalbrücke durch einen Neubau ersetzt werden – für voraussichtlich rund 3 Millionen Euro, von denen 60 Prozent durch Landesmittel gedeckt sind.

Sanierungsprojekte der Jahre 2024 und 2025 im übrigen Kreisgebiet:

Und das sind die übrigen Kreisstraßen, die bereits 2024 oder 2025 saniert wurden: der Kreisel im Verlauf der Peiner Landstraße in Harsum mit angrenzenden Straßenabschnitten (75 Meter, 55.000 Euro); zwischen Borsum und Hüddessum (1,6 Kilometer, 680.000 Euro); die Ortsdurchfahrt in Hüddessum (450 Meter, 340.000 Euro); die Kreisstraße zwischen Dingelbe und Nettlingen (1,4 Kilometer, 4 Millionen Euro); die Ortsdurchfahrt in Ahrbergen (1,1 Kilometer, 2 Millionen Euro); die Kreisstraße von Bockenem zum Ortsteil Ortshausen (3,6 Kilometer, 1,1 Millionen Euro); eine Erneuerung eines Durchlasses in Grasdof bei Holle (177.000 Euro).

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