Tödlicher Unfall

26-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall zwischen Berel und Nettlingen

Söhlde - Auf der Kreisstraße zwischen Berel und Nettlingen ist am frühen Sonntagmorgen ein 26-Jähriger ums Leben gekommen. Sein BMW kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume – die Trümmer verteilten sich über Hunderte Meter.

Der BMW prallte gegen zwei Bäume, Trümmer verteilten sich weit über die K214. Foto: Marcel Dubois/apb

Söhlde - Schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang: Ein 26 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Hildesheim ist am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße 214 zwischen Berel und Nettlingen tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei war er gegen 8.07 Uhr mit seinem BMW von Berel im Landkreis Wolfenbüttel kommend in Richtung Nettlingen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen stieß mit der linken Seite gegen einen Straßenbaum, wurde abgewiesen, prallte gegen einen weiteren Baum und überschlug sich anschließend mehrfach.

Die Wucht des Aufpralls war enorm: Der BMW wurde nahezu vollständig zerstört, der Motorblock wurde herausgerissen und landete rund 300 Meter entfernt. Zahlreiche weitere Fahrzeugteile lagen weit verstreut auf und neben der Straße. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Obwohl sofort zahlreiche Rettungskräfte alarmiert wurden, kam für ihn jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch seinen Tod feststellen. Weitere Personen waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht an dem Unfall beteiligt.

Großaufgebot an der Unfallstelle

Die Freiwillige Feuerwehr Nettlingen war unter der Leitung von Ortsbrandmeister Jan-Hendrik Soffner mit 19 Einsatzkräften vor Ort. Sie sicherte die weitläufige Unfallstelle ab und stellte unter anderem den Brandschutz sicher. Wegen des großen Trümmerfeldes waren umfangreiche Arbeiten nötig. Außerdem im Einsatz waren vier Streifenwagenbesatzungen des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth und der Polizeiinspektion Hildesheim, ein Rettungswagen, ein Notarzt, ein Abschleppunternehmen sowie die Straßenmeisterei Sarstedt.

Das Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth sicherte vor Ort umfangreich Spuren. Um den Hergang möglichst genau nachvollziehen zu können, dokumentierten die Beamten die Unfallstelle mit einem fotografischen Messverfahren. Warum der BMW von der Straße abkam, ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Hildesheim war im Einsatz. Sie prüfte, ob ausgelaufene Betriebsstoffe die angrenzenden Felder belastet haben. Für die Unfallaufnahme sowie die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die K214 rund acht Stunden lang voll gesperrt, dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.

  • Region
  • Söhlde