Abgelehnt, aber geduldet

Wie es der Sarstedter Messerstecher schaffte, acht Jahre nicht in seine Heimat abgeschoben zu werden

Sarstedt - Seine Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt: Der irakische Flüchtling Bekas A. soll in Sarstedt einen Flüchtlingsheimbetreiber erstochen haben. Aufsehen erregte auch, dass er ein bereits mehrfach abgelehnter Asylbewerber war. Acht Jahre liegen zwischen seinem ersten Asylantrag in Deutschland und einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover, die jetzt erging. Wie kann das sein?

Mit seinem Asylgesuch gescheitert: Bekas A. (links hinter einer Mappe) sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts Hildesheim. Dort ist er wegen Totschlags angeklagt. Foto: Chris Gossmann

Sarstedt - Vernichtender kann ein Urteil kaum ausfallen: Als „eindeutig unstimmig“,…

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