Alfeld - Eigentlich hätte am 4. Dezember der Alfelder Weihnachtsmarkt eröffnet werden sollen. Doch daraus wird nichts: Das Forum Alfeld Aktiv (FAA) hat den Markt nun doch wieder abgesagt.
FAA-Sprecher Hans-Günther Scharf bedauert die Entscheidung, die sich der Vorstand nicht leicht gemacht habe: „Wir hätten den Weihnachtsmarkt gern möglich gemacht“, betont er. Viele Alfelder hatten sich bereits auf das Schlendern, den Glühwein, die gebrannten Mandeln oder einfach das gesellige Beisammensein gefreut – doch das scheint angesichts der aktuellen Corona-Lage keine gute Idee mehr zu sein.
Verschärfte Maskenpflicht
„Im Hinblick auf die neuen Vorgaben der Landesregierung wäre es sehr schwierig geworden, die Veranstaltung aufrechtzuerhalten, obwohl wir ein sehr gutes Hygienekonzept ausgearbeitet hatten“, erläutert Scharf. Das Problem sei, dass bei Erreichen der zweiten Hospitalisierungs-Warnstufe eine 2-G-plus-Regelung auch für den Weihnachtsmarkt gelten würde. Dazu komme noch, dass die verschärfte Maskenpflicht nicht zum Weihnachtsmarkt-Gefühl gepasst hätte: „Man hätte dann die Maske nur kurz zum Trinken absetzen dürfen und dann sofort wieder aufsetzen müssen.“
Die Beschicker, die einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt hätten betreiben sollen, habe man bereits informiert: „Sie sind einerseits enttäuscht, haben aber andererseits auch Verständnis für die Situation“, beschreibt Scharf die Stimmungslage. Das FAA wolle nun alternative Adventsaktionen umsetzen, wie schon im vergangenen Jahr. So sollen wieder Weihnachtsbäume aufgestellt werden, die auch geschmückt werden dürfen. Der Marktplatz soll illuminiert, die umliegenden Gebäude weihnachtlich angestrahlt werden. Ob auch wieder die Krippe auf dem Marktplatz aufgestellt werden kann, stehe laut Scharf noch nicht fest – das werde noch geprüft.
