Hildesheim - Die Autobahn A7 ist am Freitagabend gegen 19 Uhr erneut gesperrt worden. Das hat die Polizei Hildesheim bestätigt. Grund war ein Auffahrunfall auf der Strecke Richtung Süden sowie weitere Unfälle. Die Sperrung begann bereits ab dem Dreieck Hannover-Süd in Richtung Hildesheim. Für diesen Abschnitt ist bereits die Autobahnpolizei Hildesheim zuständig ist.
Lastwagen steht quer
Nach ersten Informationen soll ein Lastwagen auf ein Stauende aufgefahren sein und quer auf der Fahrbahn stehen. Weitere Fahrzeuge sollen betroffen sein. Nach Auskunft der Polizei in Hildesheim sind es weitere Lastwagen. „Es muss Ladung von der Autobahn geborgen werden – das dauert seine Zeit“, so hieß es gegen 21 Uhr nach ersten Informationen. Die Polizei hatte dort begonnen, den Verkehr wieder zurück nach Laatzen abzuleiten.
Ortskundige Autofahrerinnen und Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren. Empfohlene Umleitung für Fahrzeuge in Richtung Süden über Laatzen, Bundestraße 6, Rethen, Gleidingen, Sarstedt, Groß Förste, Hasede und Hildesheim fahren. Zwischenzeitlich hatte der geschätzt, dass die Sperrung der A7 bis Samstagmorgen, dauern könnte. Tatsächlich konnte die Fahrbahn aber gegen 1.25 Uhr wieder freigegeben werden, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei am Montagmorgen mitteilte.
Weitere Sperrung
Wegen der regnerischen Witterung wurden Polizei und Feuerwehr zu vielen Einsätzen gerufen. Wie gemeldet, war die Autobahn 7 Richtung Süden zwischen 16.45 und 17.50 Uhr bereits gesperrt gewesen – ebenfalls wegen eines Unfalls. Diese Sperrung wegen Bergungsarbeiten musste kurz vor der Abfahrt Drispenstedt eingerichtet werden. Entsprechend hatte sich der Verkehr gestaut.
Ein weiterer Stau wegen eines kleineren Unfalls in Höhe des Rastplatzes An der Alpe bei Algermissen hatte sich gegen 21.30 Uhr langsam wieder aufgelöst. Autofahrerinnen und Autofahrer hatten hier mitunter bis zu drei Stunden im Stau gestanden, bevor es Richtung Kassel weitergehen konnte.
