Demnächst in Swiss-Life-Hall

Ahoi-Chef Steffen Henssler kommt nach Hannover: Was das neue Restaurant des Starkochs bietet – und welche Pommes-Tipps er hat

Hildesheim/Hannover - Koch-Show und Sushi-Restaurant: Steffen Henssler, prominenter Koch und Betreiber des „Ahoi“ am Hohnsense, kommt nach Hannover. Im HAZ-Interview verrät er, was er von den eigenen Backofenpommes hält.

Nach Hildesheim nun auch Hannover Steffen Henssler kommt am 27. April in die Swiss-Life-Hall und eröffnet im Mai ein Sushi-Restaurant. Foto: Philipp Rathmer

Hildesheim/Hannover - Steffen Henssler, Jahrgang 1972, ist Koch, Kochbuch-Autor und Entertainer. In Hildesheim betreibt er ein Restaurant seiner Kette Ahoi am Hohnsensee. Jetzt will er auch das kulinarische Angebot Hannovers ergänzen. Außerdem gastiert er am nächsten Donnerstag um 20 Uhr mit seiner Kochshow in der Swiss-Life-Hall.

Bekommt Hannover ein klassisches Ahoi-Restaurant wie in Hildesheim?

Nein, das wird was anderes. In Hannover eröffnen wir ein Happi.

Ah, ein Sushi-Restaurant.

Genau. Unser Schwerpunkt ist Sushi. Wir haben da einige tolle Rolls im Angebot, die man mit verschiedenen fancy Toppings individuell gestalten kann.

Wann wird denn die Eröffnung sein?

Die ist Anfang Mai geplant.

Werden Sie dabei sein?

Das kann ich noch nicht sagen. Gerade habe ich eine Menge mit der Show zu tun.

Dann eröffnen Sie das Restaurant doch am 27. April. Da sind Sie ja ohnehin mit Ihrer Kochshow in Hannover.

Tja, wenn das mal so einfach wäre. Aber bei neuen Projekten kommt ja oft noch das eine oder andere dazwischen.

Warum ist Kochen eigentlich so ein wichtiges Thema, dass man sogar eine Show dazu machen kann?

Das ist ja schon seit Längerem ein Riesenthema. Seit zehn, 15 Jahren gibt es Kochshows. Oder schauen Sie sich Science-Fiction-Filme an. Vieles ist dort anders als heute, aber eines ist geblieben: Die Leute müssen essen.

Wenn man sich „Hensslers schnelle Nummer“ auf Youtube anschaut, fällt auf, dass Sie immer ziemlich locker rüberkommen. Man hat den Eindruck, dass Sie da ganz frei sprechen.

Das tue ich auch.

Ist das in der großen Show auch so?

Klar. Natürlich weiß ich, was ich mache. Es ist ja klar, was ich kochen werde. Aber das meiste entsteht spontan. Es gibt immer wieder Abende, die anders sind. Das kann man nie ganz planen. Schließlich hole ich ja auch immer wieder jemanden aus dem Publikum zum Kochen auf die Bühne. Da weiß man nie, was passiert.

Vor ein paar Monaten haben Sie gesagt, dass Sie mit der Liveshow aufhören würden, weil die Sache zu viel Arbeit macht. Bleiben Sie dabei?

Na ja. Die Show war ja schon für 2019 geplant und wurde dann immer wieder geändert. In den letzten zwei, drei Wochen haben wir noch ein paar Kleinigkeiten verbessert und da ist mir aufgefallen, dass ich mich schon extrem auf die Tour freue. Ich hab’ richtig Bock darauf, mit den Leuten zu kochen und so’n bisschen auf der Bühne herumzuspringen. Da habe ich mir gesagt: Das kann nicht die letzte Show sein. Deshalb sind wir im nächsten Jahr auch wieder dabei. Da wird es die „Hensslers schnelle Nummer“-Tour geben.

Wenn Sie auf Tour sind: Gehen Sie nach den Vorstellungen noch was essen?

Meist gehe ich mittags etwas essen. Nach der Show gibt es ja auch immer eine Autogrammstunde. Die dauert ja auch. Und so spät esse ich nicht mehr.

Was soll ich heute Abend kochen?

Gehen Sie auf „Hensslers schnelle Nummer“ und lassen sich inspirieren.

Da habe ich mir Ihr Video mit den Backofenpommes angeschaut. Da schienen Sie mit dem Ergebnis ja selbst nicht ganz zufrieden zu sein.

Nö. Die waren okay, aber wenn um die Ecke ein Imbiss ist, dann würde ich mir lieber die frittierten Pommes holen.

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