Gefährliche Tour

Alkohol-Tour: Fahrer steuert Auto in Schlangenlinien über die A7 bei Hildesheim – und verursacht beinahe Unfälle

Hildesheim - Fast 0,6 Promille hatte der Mann im Blut – und setzte sich trotzdem ans Steuer. Er war durch seine seltsame Fahrweise auf der A7 bei Hildesheim aufgefallen. Die Polizei zog ihn aus dem Verkehr: offenbar gerade noch rechtzeitig. Was auf den Peiner jetzt zukommt.

Die Polizei hat am Sonntag bei Hildesheim einen Autofahrer gestoppt, der in Schlangenlinien auf der A7 auf Achse war (Symbolbild). Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Die Autobahnpolizei hat am Sonntagnachmittag einen Mann aus Peine offenbar gerade noch rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen. Der Autofahrer war in Schlangenlinien auf der A7 in der Nähe von Hildesheim unterwegs. Dadurch hätten sich beinahe Unfälle ereignet. Der 55-Jährige hatte nach Angaben der Polizei insgesamt 0,57 Promille im Blut. Ein anderer Autofahrer hatte die unsichere Fahrweise des Peiners bemerkt – und daraufhin gleich die Polizei alarmiert.

Diese erreichte diese Information am Sonntagnachmittag um 17.50 Uhr. Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle – sie hielten den Autofahrer im Bereich der Raststätte Hildesheimer Börde an. Anschließend kontrollierten die Polizisten den Peiner und stellten schnell fest, dass dieser Alkohol getrunken hatte.

Strafverfahren eingeleitet

Weitere Zeugen berichteten der Polizei davon, dass der Autofahrer beinahe mit anderen Wagen zusammengeprallt war. Die Beamten stellten den Führerschein des Mannes sicher, gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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