Gastro-Kette von Steffen Henssler

Am Hildesheimer Hohnsensee beginnt der Umbau vom Noah zum „Ahoi“

Hildesheim - Im Noah am Hildesheimer Hohnsensee hat der Umbau zum „Ahoi“ begonnen. Der neue Standort soll der sechste der Restaurantkette von Fernsehkoch Steffen Henssler sein. Was die Hildesheimer erwartet – und ob Henssler auch selbst vorbeischaut.

Da verändert sich was, zweifellos: Im Noah am Hildesheimer Hohnsensee hat der Umbau zum „Ahoi“ begonnen. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Draußen hängt noch der Schriftzug Noah an der roten Fassade. Drinnen aber hat bereits der Umbau zum „Ahoi“ begonnen, einer Restaurant-Kette mit mediterranem Konzept des Fernsehkochs Steffen Henssler. Anfang März soll es soweit sein, die offizielle Übergabe hat bereits stattgefunden, sagt Achim Christ, der das Noah über 20 Jahre lang mit seiner Frau Iris an der gastronomischen Front betrieben hat.

Während schon Tischler und andere Handwerker nach den Plänen des neuen Pächters den Umbau vorbereiten und sich Rohre, Spanplatten und andere Einbauteile in Baucontainern sammeln, sind Iris Christ und ihre Familie noch dabei, die letzten Handgriffe zu erledigen. „Wir haben fast alles raus, so wie wir es wollten“, sagt Iris Christ, sie sortiere nur noch ein bisschen Bürozeug, Ordner, Papiere.

Froh, wenn das Personal des Noah im Ahoi bleibt

Was nun kommen soll, nennt Hubert Sterzinger, der für die Verwandlung des Noah in ein echtes „Ahoi“ planerisch und gestalterisch verantwortlich zeichnet, „ein Zuhause für die Hildesheimerinnen und Hildesheimer“. „Das Café hier am Hohnsensee bekommt ein neues Gesicht, aber im Kern bleibt es ja bestehen.“ Sterzinger, der selbst als Gastronom in die Branche einstieg, hat später unter anderem die Neukonzeption der Alex-Kette übernommen und war auch an der Gestaltung des Café del Sol beteiligt.

Auch für alle bereits gebuchten Veranstaltungen wie große Geburtstagsfeste, Firmenjubiläen oder Hochzeiten soll es als gebuchte Location bestehen bleiben, ergänzt Marketingdirektor Markus Bottler. Außerdem, so Bottler, wird das derzeit im Noah beschäftigte Personal – vom Festangestellten bis zur Aushilfe immerhin fast 40 Leute – von „Ahoi“ übernommen. „Das ist so in der Gastronomie heute, da sind wir ja auch froh, wenn wir Personal bekommen“, sagt Bottler.

Start mit einem Soft Opening Mitte Februar

Pünktlich zum März, so Sterzinger, soll das „Ahoi“ dann eröffnet werden. „Obwohl wir zwei Wochen vorher schon ein sogenanntes Soft Opening planen“ – also eine stille Eröffnung ohne große Werbung und Bekanntgabe.

Die Gastro-Kette Ahoi hat bereist fünf Standorte in Deutschland: in Hamburg, Köln, Scharbeutz, Otterndorf und Travemünde gibt es von Sushi bis Backfisch alles Mediterrane in entsprechender „Brise-Atmosphäre“. Auch in Hildesheim ist es bald soweit. Und: Zumindest zur Eröffnung will er dann auch persönlich vorbeikommen – Steffen Henssler, den die meisten hier bislang nur aus dem Fernsehen kennen.

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